Donnerstag , 16 August 2018
Herren-Jeans: Welche Schnittform für welchen Männertyp?

Herren-Jeans: Welche Schnittform für welchen Männertyp?

Jeans sind der Evergreen der Herrenmode. Der coole Typ in Bluejeans, der verkörpert durch James Dean lässig in seinen Chevi steigt und davonbraust, hat inzwischen ganze Generationen von Männern und Designern inspiriert. Die ehemalige Malocher-Hose hat aber längst den Hauch der jugendlichen Revolte abgelegt und ist eine Bekleidung für jedermann. Doch nicht jeder Mann passt in jede Jeans. Denn die verschiedenen Schnittmuster sitzen ganz unterschiedlich. Welcher Mann kann also welche Jeans tragen?

Die Skinny Jeans und Slim-fit-Schnitt: Hose für Storchenbeine

Wer dünne Beine und einen echten Waschbrettbauch hat, findet in der Skinny Jeans oder der Slim Fit eine Hose, die exakt passt. Besonders als Hüfthose kann diese Röhrenjeans die Figur ungemein sexy unterstreichen. Auch kleine Männer treffen mit den eng sitzenden Jeans eine gute Wahl, denn die schlanken Beine werden optisch gestreckt.

Dieser Schnitt ist allerdings nicht unbedingt für alle Altersgruppen geeignet. Während Jugendliche und jung gebliebene Herren mit diesen Jeans ihre freche Jugend betonen, wirken Skinny Jeans und Slim Fits bei älteren Herren völlig deplatziert.

Regular Fit: der Klassiker für Männer

501! Diese Zahl steht für die Original-Jeans von Levis. Für viele Männer und durchaus auch Frauen ist sie der Inbegriff der Bluejeans. Der Schnitt ist so klassisch wie zeitlos: gut sitzend oben, gerader Schnitt unten. Das macht Jeans des Schnittes Regular Fit aus. Dieser Evergreen passt zu nahezu jeden Mann. Vom sportlichen Typ über junge und alte Kerle bis zum etwas untersetzten Mann, der schon bessere Zeiten gesehen hat. Zudem ist das Beinkleid ein Allrounder: Arbeitsplätze mit lockerer Kleiderordnung, Freizeit, lässige Familienfeiern – zu all dem passen solche Jeans. Das Beste: Die Auswahl an diesen Hosen ist riesig. Während die anderen Schnitte nicht immer oder nicht in allen Größen vorrätig sind, führen die meisten Einzelhändler und spezialisierte Jeans-Shops wie Jeans Direct diesen Schnitt in nahezu jeder Größe als geradlinige Regular Fit.

Boot Cut: nicht nur für Biker top

Ein weiteres Jeansmodell, das seit Jahren den Markt prägt, ist die Boot-Cut-Jeans. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine Regular Jeans mit einem leichten Schlag. Die ausgestellten Beine erlauben es den Männern, unter den Jeans Boots wie Motorradstiefel oder Stiefeletten zu tragen. Wie bei Regular Fit ist der Boot Cut ein Schnitt, der zu nahezu allen Männern und allen Gewichtsklassen passt. Anders als bei der Klassiker-Jeans ist diese Form jedoch in erster Linie der typischen Straßenmode vorbehalten. Jeans mit Boot Cut sind deutlich urbaner als die Regular fit und eignen sich entsprechend für die coolen und lässigen Männer.

Baggy Jeans: jung auf der Straße

Wer sich jung fühlt, die Hose gefühlt gern mal zwischen den Kniekehlen hängen hat und viel Platz in seiner Jeans möchte, liegt mit der schlabberig wirkenden Baggy-Jeans richtig. Der Oversize-Schnitt fällt lässig am Körper herunter und passt zu jungen Leuten, die Jeans als bequeme Streetwear verstehen. Die Hosen sind eng verbunden mit der Hip-Hop-Kultur und sind insbesondere – aber nicht nur – in dieser Szene beliebt. Fazit: Coole Jeans für junge Kerle, die hip sind. Alle anderen sollten diese tief hängenden Hosen jedoch meiden.

Tapered Jeans: Kombination aus allen Vorzügen

Die Tapered Jeans hat einen sehr eigenwilligen Schnitt. Sie kombiniert die Vorzüge aus einer locker sitzenden Hose und eng zulaufenden Beinen. Das wirkt individuell und trendy, ohne jedoch zu speziell zu sein. Obwohl die Hosenbeine nach unten wie bei Karottenjeans schmal zulaufen, ist die Tapered Jeans auch für kräftigere Männer geeignet, da der Bund locker sitzt und der Schnitt “obenrum” viel Luft lässt. Trotzdem ist der spezielle Schnitt in erster Linie bei Streatwear-Outfits und junger Mode zu finden. Tipp: Wirkt zu 7/8 aufgekrempelt noch cooler.

Loose Fit: Einfach hängen lassen

Breite Schnitte, viel Freiheit und ein lässig fallender Stoff: Loose fit. Gewichtige Männer stehen auf diese Jeans, denn sie fühlen sich darin wohl. Die Jeans liegt bequem auf dem Körper, drückt nicht, sieht dabei modisch aus und kaschiert überzählige Pfunde. Mit Loose Fit als Jeansschnitt geben starke Männer eine gute Figur ab. Aber auch anders proportionierte Herren dürfen sich an diese weiten Jeans herantasten. Vorsicht ist jedoch bei hagerer Figur und dünnen Beinen geboten. Dann wirkt Loose Fit eher unfreiwillig wie Oversize-Mode. Aber auch das kann durchaus gut kombiniert zum modischen Statement werden. Denn am Ende kommt es immer nur darauf an, sich im eigenen Outfit wohlzufühlen.

Foto: © beeboys – fotolila.com

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