Donnerstag , 23 März 2017
Lette-Verein - Abschlussmodenschau EXIT 2016

Lette-Verein – Abschlussmodenschau EXIT 2016 in der Zwingli-Kirche

Am 9. Juli 2016 präsentierten die diesjährigen Absolventen des Lette-Vereins ihre im Abschlussjahr entstandenen Kollektionen. Den perfekten Rahmen für die vielfältigen Designs bot die atemberaubende Zwingli-Kirche an der Warschauer Straße – eine wahrhaft „göttliche“ Location.

Lette-Verein - Abschlussmodenschau EXIT 2016 Zwingli-Kirche
Zwingli-Kirche: Modenschau Exit 2016 des Lette-Verein

Die 26 Schülerinnen der Modedesign-Ausbildung haben sich bereits seit dem ersten Semester mit der vollständigen Entwicklung von Kleidungsstücken auseinandergesetzt, wodurch sie auf die verschiedensten Anwendungsbereiche in der Berufswelt vorbereitet sind.  Die Lehre umfasst die gesamte Produktion – vom Entwurf, über den Schnitt, bis hin zur Fertigung. Dabei wird neben der Arbeit mit technischen Hilfsmitteln viel Wert auf traditionelles Handwerk gelegt.

Für eine ideale musikalische Untermalung des Events sorgten Lucas Arnke alias DJ Nihil und Orgelspieler Rudolf Seidel.

Autor: Julia Sophie Hellmann – Fotos: KOWA-Berlin

Die Fotos sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht kopiert und/oder gepostet (z.B. auf Facebook) werden!
Anfragen bitte an: jens@fashionstreet-berlin.de

Video Abschlussmodenschau EXIT 2016

Kollektionsfotos – Lette-Verein – Modenschau EXIT 2016

Roxanne Piper

Der Winter kann kommen! Mit solchen Teilen sehen wir ihm mit freudiger Erwartung entgegen: Roxanne Piper entwarf in ihrem 5. Semester wunderschöne Looks für die kalten Tage. Kuschelcharakter traf auf feminine Eleganz. Die Nachwuchsdesignerin kombinierte in ihrer Kollektion „nenets“ lavendelfarbene Jacken aus einem Mohair-Wollmix mit Wollpullovern und fließenden Hosen. Dazu trugen die Models extrem grob gestrickte Schals.

Im Abschlusssemester entstand die Kollektion „flounces“, die sich durch eine wiederkehrende X-Silhouette auszeichnete. Der florale Druck auf Crepe du Chine erinnerte an einen Animalprint und bildete das Ausgangselement und harmonierte mi einem Streifenmuster. Die Looks erzeugten durch leuchtendes Rot, sonniges Orange, dunkles Violett und Azurblau ein warmes Farbspektrum. Während die weibliche Kontur durch kastige Schnittformen bei Jacken und Oberteilen gebrochen wurde, fand sie ihre Linie in Details wie Kellerfalten, Rüschen und Kräuselungen wieder.

Zacki Aplada

Chic und casual – zwei Komponenten, die Zacki Aplada im 5. Semester gekonnt in Zusammenhang setzte. Die Kollektion „Piume“ (dt. Feder) richtet sich an selbstbewusste Frauen mit einer klaren Sicht auf ihren persönlichen Stil. Zu hellblauen Schuhen und Ich-komme-aus-der-Großstadt-Sonnenbrillen trugen die Models Designs, die mit der Ambivalenz femininer und maskuliner Elemente spielten. Gepaart mit extravagantem Federbesatz entsteht eine delikate Verspieltheit, die ihren Charme in der Kombination von farbigen Akzenten und neutralen Pastelltönen findet.

Im 6. Semester schlug die Designerin eine optisch sehr stark variierende Richtung ein. Der anzusprechende Zielgruppe blieb sie allerdings treu: mutige und ichbewusste Frauen. In ihrer Abschlusskollektion „BY“ („Black Yellow“) ging es Zacki Aplada um den Kontrast zwischen femininen Schnitten, die sie in fließenden Stoffen umsetzte, und dem aggressiv wirkenden Schwarz-Gelb-Farbkontrast, der über harte geometrische Formen erzeugt wurde.

Clara Sophie Schling

Ob Mode als Kunst zu betrachten ist, wurde in der Branche schon häufig diskutiert. Das beide Facetten als Teil unseres Lebens Hand in Hand gehen können, bewies Clara Sophie Schling mit der Kollektion „Memoire“, die sie im 5. Semester designte. Die Looks sind inspiriert vom Künstler Manfred Schling. Die Nachwuchsdesignerin ließ Stoff mit seinen Bildern bedrucken und ihn Fragmente der Kleidung bemalen. Die Gemälde des Künstlers beeindrucken durch ihre mal erdige, mal kühle Tongebung, die über pastos aufgetragene Farben erzeugt wird. Es entstanden weit geschnittene, avantgardistisch anmutende Stücke mit modernem Unisex-Charakter.

In ihrer Abschlusskollektion mit dem Titel „Squared|2“ ließ sich Clara Sophie Schling von quadratischen Formen inspirieren. Dementsprechend wählte sie Stoffe die mit viereckigen oder karierten Mustern versehen waren und übertrug das geometrische Objekt auch auf die Schnittführung. Im Oversize-Stil trafen Hosen, Oberteile, Pullover und Mäntel aufeinander. Dunkles Blau harmonierte mit einem hellen Sandton und setzte einen angenehmen Kontrast zu Korall. Ein besonderer Blickfang war ein oben herunterfallendes Oberteil, dessen Drapieren an eine übergroße, volantartige Fliege erinnerte. Eine Kollektion, die Tragbarkeit und Individualität in einer geschmackvollen Ästhetik vereinte.

Claudia Poguntke

Traumtypen – So wie von Absolventin Claudia Poguntke präsentiert, würden wir gern mehr Männer auf der Straße sehen! Die Looks fanden ihren Charme in eleganter Zurückhaltung. Kaltes Blau und warme Erdtöne verloren die Härte ihres Kontrastes und harmonierten in gedeckter Form oder als grafisches Muster.

Die Abschlusskollektion „EN GARDE“ von Claudia Poguntke fand ihre Inspiration in einer der olympischen Gründungssportarten von Athen: der Fechtkunst. Die geschmackvolle Umsetzung der athletischen Ästhetik erfolgte erneut in Form einer Menswear-Kollektion, wobei die Materialbeschaffenheit der Funktionskleidung und der sportive Geist eine wichtige Inspirationsquelle boten. Die sich durch hohen Tragekomfort auszeichnenden Designs in Weiß- und Naturtönen vereinten Qualität und ansprechendes Aussehen und sollen Männer mit Interesse an Nachhaltigkeit ansprechen. Eine Kollektion, die alltagstauglich war, aber keineswegs gewöhnlich.

Michelle Lichtl

Von Footballern inspiriert! Im 5. Semester entwarf Michelle Lichtl ihre Kollektion „run this way“, in der sie sportlichen Stil und elegante Elemente auf das Berliner Modeleben projezierte. Keypiece der Kollektion war die Bomberjacke, die zu plissierten Stoffen kombiniert wurde.  Abgesehen von einigen Mesh-Akzenten und Neonbändern, die zwischen die Nähte eingesetzt waren, waren die Teile in einem schönen Dunkelblau gehalten, eine Farbe die für Harmonie und Zufriedenheit steht. Es entstanden tragbare, sportive Looks, die schick und lässig wirkten.

Die Abschlusskollektion von Michelle Lichtl trug den Titel „see through“ und war vom Stoff Organza inspiriert. Die Designerin erschuf minimalistische H- und I-Silhouetten aus geradlinigen Schnitten. Der Charme der Entwürfe wurde durch die verschiedenen Stufen von Transparenz ausgemacht, die durch das Übereinanderlegen des Stoffes entstanden. Einen Blickfang boten die aufgedruckten schwarzen Schriftzüge auf den sonst hellen Materialien. Michelle Lichtl zeigte eine cleane Kollektion – klassisch, tragbar und doch innovativ.

Aspasia Dittmer

Im 5. Semester beschäftigte sich Aspasia Dittmer mit einer ökologischen Faser, die zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt gehört: Flachs. Der daraus gewonnene Leinenstoff besticht durch seine klimaregulierenden Eigenschaften. Mit den Looks ihrer Kollektion „LINES ON LINEN“ hat die Nachwuchsdesignerin perfekte Begleiter für heiße und kühle Tage erschaffen. Die Teile stachen durch natürliche Schlichtheit heraus. Das Farbspektrum begrenzte sich auf Azur, Weiß und Schwarz. Stilvolle Ästhetik ging Hand in Hand mit praktischer Handhabung durch verdeckte Druckknöpfe und sportlicher Gemütlichkeit.

In ihrem Abschlusssemester kreierte Aspasia Dittmer unter dem Titel „URBAN TRIBE“ eine Kollektion, die städtischen Chic und kulturelle Fasson in Zusammenhang brachte. Die Models trugen klassische, weiße Blusenkleider mit plissierten Faltenröcken, die mit gemusterten Wickelröcken und Jacken kombiniert wurden. Die Designerin verwendete neben sandfarbenem Chenille und weißer Popeline einen Jacquard, der seine Besonderheit in einem schwarzweißen Ethno-Muster fand. Die durch die Schnitte angeregte Spannung wurde durch die leichte und ruhige Farbwahl ausgeglichen, sodass selbst Asymmetrie nie unpassend wirkte. Ein tolles Bild aus Moderne und Ursprünglichkeit!

Karen Merma-Flores

Kunterbuntes Großstadt-Ethno! Designerin Karen Merma-Flores kreierte im 5. Semester ganz besonders farbenfrohe Looks. Ein Hauch aztekische Ästhetik traf auf knalliges Gelb, Orange und Royalblau. Die Muster muteten ebenso psychedelisch wie geometrisch an. Die Entwürfe wirkten sommerlich und implizierten eine bunte Naivität, die ihren Ausgleich in gerader Schnittführung mit asymmetrischen und plissierten Elementen fand.

Die Abschlusskollektion von Karen Merma-Flores richtete sich an junge, berufstätige Frauen, die in einer schnelllebigen, von Konkurrenz und notwendiger Flexibilität geprägten Welt viel Zeit an ihrem Arbeitsplatz verbringen – und das mit Stil. Die Looks, die wie optische Täuschungen wirkten, waren praktisch und elegant und verbunden Klassik mit moderner Individualität. Die typischen Kleidungsstücke aus dem Business-Sortiment – Blazer, Weste, Bluse Hose und Rock – wurden ineinander verarbeitet und zu einem neuen Kleidungsstück fusioniert. Es entstanden „Drei-in-Eins“-Designs, die die modebewusste Frau von heute für eine spontane Reise schnell in ihrem kleinen Koffer verstauen kann.

Maïna Bouland

Die im 5. Semester von Maïna Bouland entworfene Kollektion trägt den Titel „DIAPHORA MENDICA“ und ist vom zärtlichen Nachtfalter Graubär inspiriert. Die weiblichen Exemplare sind schneeweiß und tragen einige schwarze Flecken auf den Flügeln und auf dem Körper. Auf dem Kopf haben sie zwei pelzartige Streifen. Diese Elemente hat die Nachwuchsdesignerin in Formen von zauberhaft-leicht anmutenden Looks umgesetzt. Fließendes, strukturiertes Weiß umhüllte die Models in Form von schwingenden Kleidern und Kombinationen. Schwarz fand sich in den mit Bändern geschnürten Schuhen, in Sprenklern über den Oberkörper oder als schmale Gürtel, die die Taille betonten. Die lässige Eleganz wurde durch pelzige Accessoires ergänzt.

Aparte Bequemlichkeit! Was Maïna Bouland in ihrem Abschlusssemester produzierte, hätten wir uns am liebsten sofort vom Runway gemopst, um selbst hineinzuschlüpfen. Die Models trugen olivgrüne, mit Rüschen verzierte Homewear mit bauschigem Volumen. Dazu wurden cremefarbene kimonoartige Überwürfe kombiniert. Alle Teile bestanden aus Seide oder einer Baumwollseidenmischung. Eine sommerliche Verbindung von verspielter Weiblichkeit und hochwertigem Komfort.

Victoria Fechtner

Die Abschlusskollektion von Victoria Fechtner trug den Titel „Kinderspiel“ und war von eben jenem Motiv inspiriert. Wenn Kinder mit der Kleidung ihrer Eltern spielen, ist diese für gewöhnlich viel zu groß, sodass die Bluse zum Kleid wird und Hosensäume auf dem Boden liegen. Die dabei entstehenden Körperproportionen wirken verzerrt und es entsteht eine neue Silhouette. Dies fing die Nachwuchsdesignerin in ihrer Kollektion auf und erschuf Looks mit überlangen Ärmeln und verspielten Details. Die Stoffe variierten in ihrer Materialbeschaffenheit, die von glänzend bis matt reichte und in ihrer Struktur, wobei Plissee eine wichtige Rolle spielte. Warme, satte Farbtöne von Rosa bis Senfgelb lösten die Assoziation mit harmonischen Gedanken an die eigene Kindheit aus. Die Zielgruppe der Designs (ver)kleidet sich, nimmt sich selbst auf dem Weg zum Erwachsenwerden nicht zu ernst. Eine zauberhafte Kollektion, die von Spaß an Mode erzählt und davon, dass jeder die Rolle einnehmen kann, die er sich wünscht.

Paula Maj Hamann

Traumhaft kuschelige Wintermode! Im 5. Semester entwarf Paula Maj Hamann Kleidung, in der man am liebsten wohnen würden. Und genau das steckt dahinter: Die Jungdesignerin sieht Kleidung als Zuhause. Rückzugsorte, die vor Entblößung schützen . Wir müssen uns in dem was wir tragen wohl fühlen, während es uns vor äußeren Einflüssen bewahrt. Passend dazu entwarf Paula Maj Hamann weite, die Figur umhüllende Woll-Looks mit hohen, weiten Rollkrägen. Neben den tollen architektonisch geschnittenen Teilen in Hell- und Dunkelgrau gab es ein paar hübsche kupferfarbene Details.

In ihrer Abschlusskollektion beschäftigte sich die Designerin mit dem Thema „Girlgang“. An ihrer Stellwand war „fearless ladies who exude self confidence and build their fellow sista up – not tear her down“ zu lesen. In den Entwürfen brachte Paula Maj Hamann die zwei Grundlagen ihrer Ausbildung zusammen – Kleidung und Zeichnung. Sie verwendete eigene Illustrationen als Print und als Stickerei, womit sie Aspekte Reproduzierbarkeit und Einzigartigkeit von Kunst und Mode analysierte und in einen harmonischen Zusammenhang stellte. Dies lässt sich ebenso auf die „Girlgang“ zurückführen, in der die Mitglieder in ihren Äußerlichkeiten einer Linie folgen, sich aber trotzdem durch individuelle Schönheit abgrenzen. Die Verwendung von weißem Neopren, das in kastigen Schnitten auftrat, stand im Kontrast zu Volants und Rüschen – weil in jeder noch so coolen Frau ein Mädchen steckt.

Natalia Lucja Adamowska

Die Kollektion, die bei Natalia Lucja Adamowska im 5. Semester entstand, war vom Nachtfalter inspiriert. Die Jungdesignerin fokussierte sich hierbei auf den Prozess der Entwicklung, wobei elegante und ungewöhnliche Bekleidungsstücke entstanden. Dabei stellten Röcke den Kokon des Schmetterlings dar, die Drapagen den Falter selbst und das Rückenmakramee seine Flügelmusterung. Zum Sortiment zählten Bodys aus Baumwolle mit Lycra und Röcke aus Viskose, alles in Schwarz und meliertem Grau gehalten. Die Looks „entpuppten“ verschiedene Stadien des Ausbruchs aus einer gewohnten Umgebung.

In ihrem Abschlusssemester widmete sich Natalia Luca Adamowska einem der wohl meist getragenen Stoffe: Jeans. In ihrer Kollektion „mineDenim“ beschäftigte sie sich mit der Herausforderung, aus dieser Alltäglichkeit etwas Individuelles zu erschaffen. Dabei blieb der Charakter des Materials, der sich durch seine Zurückhaltung, Funktionalität und Coolness auszeichnet, erhalten. Optisch trat dies in Form von schwarzen Latzhosen und Jacken auf, wobei die Designerin durch unterschiedliche Längen eine Saisonunabhängigkeit erzielte. Ergänzt wurde dieses Bild durch feminine, bikiniartige Rückendetails, die durch Makramee-Knüpftechnik entstanden und an Tattonkunst im Hennastil erinnerten. Die weiche Symmetrie, die hier erschaffen wurde, brach sich an anderer Stelle durch geradlinige Details wie Taschen und Reißverschlüsse. Tragbare und frei kombinierbare Outfits mit Persönlichkeit!

Sophia Knapp

Im 5. Semester beschäftige sich Sophia Knapp mit dem Thema „Ambivalenz“. Sie erschuf künstlerische Looks, die futuristische Ästhetik mit einer natürlichen Optik verbanden. Das Element Holz steht in ihren Augen für die Natur, die sich all das zurücknimmt, was ihr genommen wurde. Die Designerin verwendete moderne Silhouetten, die Nicht-Farbe Weiß und Transparenz, was ein distanziertes kühles Bild erzeugte und brach dies durch die Wärme eines warmen, massiv wirkenden Holzmuster.

Trinh Thao Tran

Scharfe Kanten – Die Abschlusskollektion „Cubic“ von Trinh Thao Tran war inspiriert von den geraden Linien moderner Architektur. Sie hat das klare Form- und Farbenspiel auf Kleidung übertragen. Dabei wird die faszinierende Wirkung beim Betrachter dadurch ausgelöst, dass die Entwürfe sich von der allgemeinen Reizüberflutung des heutigen Designs entfernen und sich eher an der minimalistisch-cleanen Mode von schöpferischen Vorbildern wie Jil Sander und Raf Simons orientieren. Nach dem Motto „less is more“ soll man den Gesamteindruck des Outfits auf sich wirken lassen. Das Thema wurde durch die Wahl eines robusten und doch sommerlichen Matkaseidenstoffes passend ergänzt. Die farbliche Charakteristik der Kollektion fand ihren dynamischen Kontrast in der Kombination aus Crimson Red, Cremeweiß und Quarzgrau, die sich in ihrer Anordnung gegenseitig intensivieren. Eine tolle Kollektion für Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und seriöse Kleidung mit individueller Ausstrahlung schätzen!

Julijana Stanojevic

Im 5. Semester kreierte Juliana Stanojevic eine romantische Kollektion, die aus creme- und roséfarbenen Kleidern und einem Overall bestand. Wie zauberhafte Prinzessinnen aus einer wunderschönen Geschichte schwebten die Models über den Laufsteg. Die Designerin spielte mit fließenden Stoffen und einer floralen Pailettenspitze und erschuf eine Mischung aus subtiler Erotik und unkonventioneller Romantik. Märchenhaft!

Auch in ihrer Abschlusskollektion zeigte Juliana Stanojevic pastellfarbene Designs, die vor allem durch ihren Materialmix bestachen. Transparenz wurde mit flauschiger Schurwolle kombiniert und in Oversized-Entwürfen umgesetzt. Sportliche Elemente harmonierten mit klassischem Chic und die Lässigkeit fransiger Softness wurde durch nuancierte Stickereien ergänzt. Zeitlose Mode für die junge, kokette Frau von heute – frei und spielerisch.

Josefin Hoffmann

Wer die HBO-Erfolgsserie „Game of Thrones“ mit spannender Erwartung verfolgt, erinnert sich bestimmt an dieses reizende Geschöpf mit überaus blondem Haar, das sich „Khaleesi“ nennt. Zumindest auf Josefin Hoffmann hat diese Figur offenbar viel Eindruck gemacht –  immerhin ist die Kollektion, die bei ihr im 5. Semester entstand, von Daenerys Targaryen inspiriert, die sich in der Geschichte ihren Platz in einer von Männern dominierten Gesellschaft erkämpft. Umgesetzt hat sie dieses Motiv in bodenlangen Kleidern aus leichtem, fließenden Crêpe Chiffon in den Farben Mit, Eisblau und Flieder. Es entstand eine festlich anmutende Kollektion für stolze und lebensfrohe Frauen, die ihrem männlichen Gegenpart in keiner Weise nachstehen.

Im Abschlusssemester entwarf die Nachwuchsdesignerin eine auf entzückende Art reizende Negligee-Kollektion mit dem Titel „Der Seidentraum“. Zum Sortiment zählten zwei Jumpsuits und ein Zweiteiler, bestehend aus Top und Shorts. Alle Teile waren aus anmutiger Seide gefertigt und an Saum oder Ausschnitt mit einem Spitzenbesatz versehen. Josefin Hoffmann brachte Nachtwäsche für die facettenreiche Verführung auf den Laufsteg. Eine Kollektion für charismatische Frauen ab Mitte 20, die bereit sind in einen buchstäblichen Hauch von Luxus zu investieren, vielleicht weil sie ihre feminine Seite unterstützen wollen, vielleicht weil sie von dem Gefühl betört sind, frisch verliebt zu sein.

Arta Lazareva

Die Absolventin Arta Lazareva hat sich in ihrem 5. Semester mit dem Motiv eines nordeuropäischen Spätsommermorgens beschäftigt. Die Kollektion RĪTAUSMA beschäftigt sich mit der magischen Zeit zwischen Tag und Nacht, wenn der Himmel schon leicht rosig gefärbt ist und die Natur in nebeligen Dunst gehüllt ist. Die Jungdesignerin analysierte anhand von gerade geschnittener Kleidung aus tannengrünem Jersey Woll-Walk, Stretchtüll und Seidenorganza diesen leisen und ruhigen Moment. Eine Kombination aus verhüllender Schwere und enthüllender Leichtigkeit. In der Kollektion hat Arta Lazareva gerade, klare Schnitte verwendet, die die Bewegungsfreiheit nicht beeinträchtigen. Um dem Bedürfnis nachzugehen, sich zu wärmen, waren in den Outfits schalartige Elemente integriert, bei denen die Trägerin variieren kann. Ein Touch Rustikalität wurde durch goldene Ösen vermittelt.

Im ihrer Abschlusskollektion widmete sich die Designerin dem Thema „Verwirrung“ und beschäftigte sich mit Grenzbereichen im Bekleidungsverhalten. Es ging ihr darum, dass alle Menschen von Natur aus dazu veranlagt sind, andere Menschen und Dinge ihrer Zugehörigkeit entsprechend einzuordnen. Die instinktive Einordnung geschieht aus Sicherheitsbedürfnissen, die man auch als Vorurteile bezeichnen könnte. Wie ordnet man aber etwas ein, das sich nur schwer oder gar nicht einordnen lässt? Was ist, wenn die Grenzen zwischen dem Einen und dem Anderen nicht ganz klar zu erkennen sind? Die Kombination von Elementen aus der Damen- und Herrenmode spiegelte die Suche nach den Grenzen der äußeren Hülle dar – feminin und maskulin, kompliziert und einfach, verspielt und streng, alltäglich und besonders. Alle Grenzen sind Konventionen. Was passiert, wenn wir sie übertreten? Tiefe Dekolletés lagen über klassischen Hemdschnitten, Handwerkerhosen wurden zu glitzernden und karierten Stoffen kombiniert, Schleifen betonten die weibliche Figur.

Henrike Mielke

Mystisch. Die Kollektion, die Henrike Mielke im 5. Semester entwarf spielte mit subtiler Erotik. Düsterne Ästhetik wurde durch glamouröse Oberflächenstrukturen gebrochen. Die Models trugen kostümartige Kombinationen aus Rocken, transparenten Oberteilen und asymmetrischen Jacken. Die aufwendige Materialwahl trat in gemischter Form auf – an der einen Stelle rau und unpoliert, an der anderen glänzend und funkelnd.

Henrike Mielke zählte zu den Jungdesignern, die zwischen den Semestern optisch gesehen am meisten in ihren Designs variierten.  Ihre designtechnische Wandelbarkeit spiegelte sich im 6. Semester anhand ihrer sommerlichen Kollektion „Jigsaw“ wider. Die fließenden Looks sind inspiriert vom Ravensburger Puzzle „Krypt“. Die Designerin sieht die Verschmelzung von Offenheit und Kreativität zu einer Einheit als Weg zur individuellen Formfindung, die ihre Vollkommenheit durch die Verknüpfung gegensätzlicher Aspekte wie Ordnung und Gesetzlosigkeit erhält. Die mit Hilfe einer Kordel verbundenen Schnittteile der Kollektion bestanden aus zwei unterschiedlichen Formen, die farblich wendbar waren und sich frei kombinierbar zu Kleidungsstücken „zusammenpuzzlen“ ließen.

Laura Vratislawsky

In ihrem 5. Semester ließ sich Laura Vratislawsky vom höchsten Vulkan Japans inspirieren – dem Fuji. Die Interessen der Jungdesignerin sind durch Bilder, Reisen und ihr Heranwachsen stark von der asiatischen Kultur und dem dort vorherrschende Landschaftsbild beeinflusst. Besonders Steine schienen sie als Objekte und als Berufsfeld ihrer Familie seit jeher zu begleiten. Für ihre Kollektion „Fujiyama“ übertrug sie die erhabene Kontur des Vulkans in Form von Mänteln mit A-Silhouette. Auch in den Farben und der Stoffwahl spiegelt sich das raue Steinmotiv wider. Auf den Mänteln trafen verschiedene Strukturen aufeinander, die an hellen Marmor, gesprenkelten Granit, dunklen Basalt und schimmerndes Gneis erinnerten. Optisch ähnelte die Oberfläche des Strickstoffes bei den Kleidern dem erstarrten Lavagestein eines Vulkans. Eine Kollektion für reife, selbstbewusste Frauen mit schickem Kleidungsstil, die ihren vielfältigen Charakter modisch nach außen trage.

Die Kollektion die Laura Vratislawsky in ihrem Abschlusssemester kreierte trug den Namen „Silence“ und war von einem ähnlichen Thea inspiriert: Gebirgslandschaften. Das Bild majestätischer Gebirgsketten mit zerklüfteten Bergspitzen am Horizont übersetzte die Nachwuchsdesignerin in traumhafte Kleider. Die Rauheit der Berge fand sich im Stretch-Tüll-Flechtwerk der Oberteile wieder, das viel Haut zeigte und doch keine anbiedernde Wirkung erzeugte. Farblich flossen die Graustufen eines Bergmassivs, sowie das Weiß einer verschneiten Kuppe in die Looks ein und traten in kühlem Blaustich auf. Zart fließender Viskose-Chiffon kontrastierte mit den groben Farben. Dem Titel entsprechend vermittelte die Kollektion Ruhe und Harmonie, ohne dabei auf ästhetische Spannungsmittel zu verzichten, und sprach all jene an, die sich in Details verlieben und dennoch Wert auf das Gesamtkunstwerk legen.

 

Sina Münch

Inspiriert von der ausgelassenen Stimmung zu Jimmy Hendrix‘ Klangkunstwerken beim Woodstock Festival entwarf Sina Münch in ihrem Abschlusssemester Looks, die durch freie Batikmuster die Verbindung zwischen Musik und Natur widerspiegeln. Das Muster und der optisch anmutende, zerstörte Jeanslook mit gewollten Löchern  lösten die Assoziation mit dem Meer aus, das sich wie die Designs durch die Kombination wilder Kraft und routinierter Ruhe auszeichnete. Einen dynamischen Kontrast zu diesen Elementen bildeten hochwertige Lederteile mit kultivierter Ausstrahlung, die durch klare Schnitte einen Ausgleich schufen. Die Jungdesignerin verwendete für Rockfestivals klassische Materialien wie Nappaleder und Viskosejersey, die in ihrer Farbigkeit den Bezug zur Natur herstellten. Die Kollektion, deren Teile frei kombinierbar sind, soll ebenso junge und verspielte, wie auch reife Frauen ansprechen, eben jene, die sich in einem leicht rockigen, individuellem Stil wiederfinden.

Nha-Vy Trinh Quang

Unter dem Titel „feel this way“ kreierte Nha-Vy Trinh Quang im 5. Semester eine traumhaft schöne Kollektion, die von dem Zusammenspiel von Licht und Architektur inspiriert war. Die funktionale Seite der Kleidung sollte dabei keine Rolle spielen. Die asymmetrischen Looks mit wiederkehrenden diagonalen Linien zeichneten sich durch den in Grautönen gehaltenen Materialmix, der transparente, fließende und steife Stoffe in einen harmonischen Einklang brachte.

In ihrer Abschlusskollektion setzte sich die Jungdesignerin mit dem Thema Eleganz auseinander und brachte es auf junge Frauen bezogen in einen modischen Zusammenhang. Ihre persönliche Definition von Eleganz beinhaltet, dass Frauen keinem Trend zu folgen haben, sondern sich in ihrem speziellen Geschmack ausleben können, was die individuelle Seite einer Person ebenso beinhaltet, wie das kultivierte Auftreten gegenüber anderen. Eleganz bedeutet nicht, die weibliche Figur zu entblößen, sondern sie in ihren Eigenarten zu unterstützen und durch subtiles Verbergen interessanter zu machen. Wie Giorgio Armani einst so schön formulierte, heißt Eleganz, „dem Betrachter nicht ins Auge zu fallen, sondern im Gedächtnis zu bleiben.“ Die Entwürfe kamen in Creme und Sandtönen daher und umspielten die feminine Silhouette gekonnt lässig, wobei spielerische Details wie Cut-Outs und Raffungen nicht zu kurz kamen. Glanzstücke für all jene Frauen, die es nicht nötig haben, einen tiefen Ausschnitt zu präsentieren, um ihre Schönheit zu zeigen.

Anja Johnson

In der Kollektion, die Anja Johnson im 5. Semester kreierte traf klassische Eleganz auf bequeme Lässigkeit. Schnitte aus der Businessmode traten in leicht abgewandelter Form auf, sodass tragbares und straßentaugliches Design entstand. Die kultivierte Optik erlangte ihre Ästhetik durch glänzende Textilien und satte, beruhigende Kaffeetöne, die mit den fließenden Materialien harmonierten. Zum Sortiment zählten Jacken, Mäntel, Röcke und feine Oberteile – für moderne und selbstsichere Frauen.

Die Abschlusskollektion der Jungdesignerin war eine moderne Inszenierung der Männer- und Frauenmode des Rokoko, eine modische Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Unter dem Titel „AMADEUS“ entwarf Anja Johnson sommerliche Outfits aus creme-rosé-farbener Viskose, die sie zu Sommermänteln aus Baumwollsamt kombinierte. Die Hosen waren eine feminine Interpretation der Männerculottes des Rokoko, versehen mit einem zusammengefassten Saum, der an Strumpfbänder erinnerte.  Die Titelfigur der Kollektion fand sich in den Mänteln wieder, die in Gestaltung und Schnittführung den Juntacorps des deutschen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart ähnelte. Trabgare Puristik wurde durch Monochromatik und Verzicht auf Aufsehen erregende Details erreicht. Mit ihrer Kollektion beschäftigte sich Anja Johnson mit der Bedeutung von Mode im Laufe der Zeit, die sich von einem Indikator für den gesellschaftlichen Stand hin zu einem Mittel des Individualitätsausdrucks gewandelt hat – zwo Aspekte, die für die Entwürfe bestimmend waren und sich in einem geschmackvollen Erscheinungsbild erkennen ließen.

Simone Siwica

Im 5. Semester zeigte Simone Siwica ihre Kollektion mit dem Titel „PENTHESILEA“, die von ethnischen Amazonenkriegerinnen, die die Jungdesignerin durch ihre wagemutige und heroische Erscheinung beeindrucken. Zu sehen waren verführerische Schurzkleider aus Leder mit einer spannenden Musterung, kombiniert mit high-waisted Shorts und langen Röhrenhosen. In Verbindung mit den Kleidern entstand durch eine Lederjacke mit großem, weiten Stehkragen und „römischem“ Verschluss ein interessanter Look, dessen Optik ebenso durch einen ovalen „Schutzpanzer“ mit Stacheln erzeugt wurde. Den Eye-Catcher der Kollektion bildete ein üppiger Pelzmantel riesiger Kapuze und einem weiß-schwarzen Pferdeschweifbündel im Ärmelbereich. Der Materialwahl unterstütze das Motiv der kraftvollen Kriegerin und verlieh der Trägerin selbstbewusste Stärke. Eine Kollektion, die beweist, das man keine Heldin sein muss, um wie eine auszusehen – oder eben, dass in jedem von uns eine steckt.

 

Das Paris der 20er Jahre! Simone Siwica entfürhrte uns in eine Vergangenheit, die durch ihre Gefahren verlockend war. Zwielichte Gestalten in dunklen Gassen auf dem Weg zum Moulin Rouge. Unbehagen und Vorfreude. „Midnight Circus“ hieß die Haute Couture Kollektion, die die Jungdesignerin im 6. Semester entwarf. Entstanden sind dunkle Looks in Schwarz und Bordeaux, die mit subtiler Erotik spielten. Ein robuster, karierter Polsterstoff aus Samt und Lederimitat wurde mit weichem Ziegenleder kombiniert und setzte einen harten Kontrast zu fließendem Seidenchiffon. Die Models wirkten ebenso reif und stark wie feminin. Selbstsichere Schwärmerinnen mit verruchter Attitüde.

Rosa-Malika Hedrich

Eiscreme! Im der Kollektion, die im 5. Semester entstand, gab es bei Rosa-Malika Hedrich minimalitische Designs in mädchenhaften Pastelltönen zu sehen. Die Jungdesignerin erschuf eine junge, feminine Ästhetik, die sich über eine großflächige Schnittführung gepaart mit sparsamen Details definierte. Alle Teile bestanden aus hochwertigem Schurwollvelours mit Kaschmir- bzw. Angoraanteil. Die zarten Farben schienen mit den rundlichen Formen und weichen Kanten der puristischen Eggshapemäntel und Minikleider, die leicht ausgestellt waren, zu verschmelzen.

In ihrer Abschlusskollektion „KAMISHIMO“ kombinierte Rosa-Malika Hedrich interessante Gegensätze zu stilvoller Streetwear. Verwaschenes, raues Schwarz und helles, sanftes Grau. Körniger Crêpe Georgette traf auf glatte Oberflächen, eng anliegende Jerseyware fand ihren Ausgleich in weit geschnittenen Doubleface-Teilen. Die Looks waren angelehnt an die zivilen, mehrteiligen Alltagsgewänder der Samurai. Wiederkehrende Elemente waren kastige Silhouetten, hochgehopste Ärmel, Rollkrägen und große Falten. Eine Kollektion für all jene, die sportlich-androgynen Charakter ebenso lieben wie traditionell-japanische Ästhetik. Für die, die es schaffen, ihrer Individualität im Großstadttrubel treu zu bleiben.

Maryam Sharabasi

Unter dem Titel „Alaya“ kreierte Maryam Sharabasi im 5. Semester eine Kollektion als Hommage an ihre Heimat: den Iran. „Alaya“ war im antiken Perserreich die Bezeichnung für mit Stickereien verzierte Kleidung. Für ihre Looks mit A-Silhouette verarbeitete die Designerin Schurwolle und Crepe-Chiffon und ließ Kleiderensembles aus Oberteil, Hose, Bluse, Kleid und Mantel entstehen. Bunte Wollfäden schmückten die sonst schwarz gehaltenen Stoffe. Eine kultivierte und kunstvolle Dekoration für eine ins Detail verliebte Frau, der bodenständige Tradition ebenso wichtig ist wie moderne Eleganz.

Vivien Zwosta

Klassische Kerle! In ihrer Kollektion für das 5. Semester beschäftige sich Vivien Zwosta mit dem sich im Laufe der Zeit wandelnden Männerbild. Die Jungdesignerin strebte es an, sich von der momentan im Trend liegenden Androgynität in der Modewelt zu distanzieren und moderne Männer wieder salonfähig machen. Inspiration fand sie dabei in alten Westenfilmen und deren Schauspielern, die verbindlichen, dass Männer nun mal Männer sind. Und das dürfen sie auch! Viviewn Zwosta kleidete sie in lockere Hosen, die zu Hemden, Westen und Mänteln kombiniert wurden, und ließ die Models mit geöffneten Oberteilen über den Runway laufen. Feste, schwere Naturstoffe wie Deutschleder, Baumwollpopeline und Velourleder traten in Sandtönen, Dunkelgrau und Bordeaux auf.

Für ihre Abschlusskollektion ließ sich sich von einem komplett anderen Thema motivieren. Cyborgs, Androiden und der ganze technische Fortschritt, den die digitale Revolution so mit sich bringt und der vor allem in Asien merkbar wird. Diskutiert wird hier und da und wo die kritischen Fetzen fliegen, vereist man sich das Maul über die gefährliche Abhängigkeit des Menschen von der Technik. Wie angenehm es war, dass Vivien Zwosta den Blickpunkt zur Abwechslung mal auf die schönen Aspekte des Fortschritts legte. In ihrer Kollektion, die Mensch und Technik in Form von Kleidung verband, präsentierte sie futuristische Neoprenteile in Kombination mit metallisch wirkenden Wendepailetten. Die Designerin zeigte, dass die majestätische Ausstrahlung einer Frau durch eine allseitige Beleuchtung (durch LEDs) durchaus noch gesteigert werden kann – ein fast göttlicher Aspekt, unterstützt durch Volant-Rockteile, der in der kirchlichen Location ebenso einen Stilbruch wie eine Fusion verkörperte.

Impressionen Lette-Verein – Abschlussmodenschau EXIT 2016

 

Die Abschlussmodenschau Exit 2016 des Lette-Vereins Berlin bot ein breites Spektrum an Stilrichtungen und innovativen Ideen. Nach der Dankesrede von Lehrer Jochen Pahnke floss die eine oder andere Träne im Publikum und unter den Absolventen. Eines steht fest: Die hundert schlaflosen Nächte an der Nähmaschine haben sich gelohnt! Modisch gesehen spannende Blicke in Vergangenheit und Zukunft – doch zu allererst wünschen wir den Designerinnen alles Gute fürs Hier und Jetzt!

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