Miriam Kuna Schade präsentiert unter dem Label AZEA ZALEA zur Berlin Fashion Week SS27 ihre Kollektion. “Out of place, homecoming” ist inspiriert von ihrer ersten Reise nach Kenia und setzt sich mit Herkunft und Identität auseinander.
Farbenfrohe Prints und Poolside Coolness
Ganz entspannt räkeln sich die Models auf den Liegestühlen. Im Bad herrscht an diesem Donnerstag normaler Betrieb und in dieser entspannten Kulisse fügt sich ihre Performance mühelos ein. Knappe Bikinis mit bunten Kunstprints, Minikleider mit Cutouts mit kenianischen Mustern und ein fein gestreiftes Two-Piece, das sehr stark an die sommerlichen Anzüge aus Miami in den 70ern erinnert, sind vor dem Ausstellungsraum Tropez im Freibad Humboldthain zu sehen. Die Bikinis, bedruckte Bandanas, Strumpfhosen und die Acrylnagelclips sind auf dem Event auch zum anfassen und anprobieren ausgestellt und das lockere Konzept lädt Gäste zum Gespräch und Verweilen ein. Eine diverse Community kommt hier am ersten Tag der BFW zusammen und taucht in die “out of place, homecoming” Kollektion von AZEA ZALEA ein.
Women of Color als Protagonistinnen
Miriam Kuna Schade absolvierte an der Universität der Künste Berlin und gründete vor einem Jahr ihr Label. Seither schafft sie Räume in denen die junge afro-deutsche Community sich repräsentiert sehen kann und zeigt schon das zweite Mal auf der Berlin Fashion Week. Die AZEA ZALEA SS27 Kollektion “out of place, homecoming” zeigt schon im Titel den Widerspruch des Heimatgefühls und des Andersseins, ähnlich wie der Kontrast der kenianischen Muster und Amerikanischen Formsprache. Auch dieses Mal sind die Models sind schwarz, denn Miriam rückt bewusst BIPOC (black and indigenous people of color) Frauen in das Zentrum exklusiver visueller Welten. Diesen Sommer nimmt Miriam selbstbewusst Raum auf der Berlin Fashion Week ein um ihre Identität sichtbarer zu machen.
Autor: Maya Zieger – Foto: Maya Zieger
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