Die H&M pre-loved X BFW Ausstellung “the curiosity of what’s in between” fand am 4 Juli 2026 im Store Mitte Garten statt. Sie zelebrierte die Mode, ihr kulturelles Erbe und Erneuerung.
Archiv-Teile neu gestylt
Den Ausstellungsraum im UG teilten sich kuratierte vintage H&M Pieces mit den Arbeiten ausgewählter Künstler. Die Auswahl bestand aus vergangenen Designer-Kollaborationen und zeitlosen H&M Klassikern. Kombinationen für alle Anlässe wurden auf den Mannequins präsentiert. Ein knappes Outfit zum Ausgehen mit Sonnenbrille, ein Alltagslook mit Lederjacke und sogar eine Kombination, so schick, dass sie sich für einen Besuch in der Oper eignet, gruppierten sich im Zentrum des Raums. Auch für den Arbeitsalltag im Büro gab es Optionen. Der wohl auffälligste Look war das grün-gelbe Kostüm mit orangenen Applikationen.
Zirkularität und Nachhaltigkeit
In den letzten Jahren ist das Geschäft mit gebrauchter Kleidung unglaublich gewachsen und die Erwartung, dass sich Unternehmen mit Nachhaltigkeit auseinandersetzen gestiegen. Das Konzept der Zirkularität wird schon von vielen aufgegriffen und vergangene Kleidungsstücke in den Modekreislauf zurückgeführt. Die H&M pre-loved X BFW Ausstellung “the curiosity of what’s in between” versucht bereits existierende Pieces neu zu interpretieren. Der Wert von hoher Qualität und Handwerkskunst, Kreativität und bewusster Konsum werden hier hervorgehoben.
Künstlerische Arbeiten
Die Kunstwerke in “the curiosity of what’s in between” umfassen unter anderem ein Stillleben der Künstlerin Jette Lübbehüsen. Das Ölgemälde “That Girl” beschäftigt sich mit der Erwartung ästhetischer Perfektion an Frauen in den sozialen Medien und dem widersprüchlichen Vorwurf der Oberflächlichkeit. Fabian Reetz erkundet in seiner Installation “Danse Macabre” ost-deutsche Identität und die Überschneidung der Gotik des 18. Jahrhunderts und der Gothic Subkultur. Bei der kollaborativen Installation von Lottie Stephens und Ugurcan Albayrak tropft Wasser aus medizinischem Equipment auf die Keramikskulpturen einer Totenmaske und zweier Hände. Alex See’s Arbeit setzt sich mit der Rolle von Bildern in einer post-KI Ära auseinander und wie Technologien die Wahrnehmung beeinflussen.
Autorin: Maya Zieger – Fotos: Maya Zieger
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