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Kleiderkreisel und Co. – Alternative oder Mottenfalle?

Als Kind hat man es geliebt Mama´s Sachen an zu probieren oder mit der besten Freundin die Sachen zu tauschen. Kleidertauschen war in der Kindheit spaßig und ist es heute immer noch. Somit erklärt sich, dass Plattformen wie Kleiderkreisel, Ebay oder Kleiderkorb immer mehr zum Trend unserer Generation werden. Die alten Klamotten eintauschen und vielleicht sogar noch etwas Geld dafür bekommen, klingt doch eigentlich nach einem guten Deal, oder? Doch sind die von fremden Leuten abgetragenen Sachen aus der vorletzten Saison wirklich der neueste Schrei oder doch eher Mottenfallen?

Viele Fashion-Victims haben bereits Gefallen an den Tauschplattformen gefunden und konnten mit etwas Geduld coole Einzelstücke ergattern. Wer Kleiderkreisel und Co. noch nie ausprobiert hat, sollte einmal einen Blick in seinen Kleiderschrank werfen. Dabei wird man ziemlich schnell feststellen, dass eine Vielzahl der Kleidungsstücke in der dunkelsten Ecke des Schranks einfach vor sich dahin rotten. Also was damit machen? Einfach wegwerfen oder vielleicht doch lieber den Versuch wagen, es bei einer der diversen Tauschplattformen loszuwerden? Etwas Bares bekommen oder es zumindest gegen ein neues, altes Kleidungsstück eintauschen?!

Das Prinzip ist ganz einfach: man legt sich auf der jeweiligen Plattform ein Profil an, lädt ein Bild von seiner ungeliebten Kleidung hoch, kann dann noch die jeweilige Kategorie auswählen und hofft darauf, dass jemand schnellstmöglich zuschlägt. Die Anmeldung ist sowohl bei Ebay als auch bei Kleiderkreisel und Kleiderkorb kostenlos. Die letzteren beiden sind von ihrem Design etwas modischer und übersichtlicher als Ebay. Kleiderkreisel ist die derzeit beliebteste Tauschseite, bietet aber im Gegensatz zu den anderen beiden keine Kindermode an. Der Fokus liegt bei allen 3 Tauschportalen eindeutig auf der Damenkleidung für junge, modebewusste Fashionistas.

Fazit: Ausprobieren kann nicht schaden! Vor allem in einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Recycling zunehmend an Bedeutung gewinnen, ist es doch eine gute Sache. Vermutlich können Ebay und Co. unsere Lieblingseinkaufshäuser und Shops nicht ersetzen, aber den einen oder anderen Glücksgriff kann man allemal landen. Außerdem schlägt man gleich 2 Fliegen mit einer Klappe: man wird seine ungenutzten Kleidungsstücke los, die eh nur Platz wegnehmen und tut gleichzeitig etwas für die Umwelt. Von Mottenfalle kann also ganz und gar nicht die Rede sein – eher von Klamottenfalle, der man nicht widerstehen kann.

Autor: Judith Heit

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