Drei ausgewählte Looks der Lette Fashion Show 2026 auf dem Laufsteg im industriellen Hallenambiente in Berlin

Lette Fashion Show 2026 zeigt die Abschlusskollektionen im Haus der Visionäre Berlin

Die Lette Fashion Show 2026  brachte am 24. Juni 2026 rund 550 Gäste ins Berliner Haus der Visionäre. Präsentiert wurden die Abschlusskollektionen der Fachrichtung Mode- und Kostümdesign des Lette Verein Berlin – ein Abend zwischen Mode, Kostüm, Performance, Handwerk und experimenteller Nachwuchsästhetik. Schon die Plakate zur Show formulierten den Anspruch des Abends deutlich: „A place where art, music & fashion come together“.

Besonders bemerkenswert war der organisatorische Hintergrund der Graduate Show. Die Veranstaltung wurde von den Studenten selbst geplant, finanziert und umgesetzt. Über längere Zeit hatte der Abschlussjahrgang gemeinsam Geld zurückgelegt, um die Show am Ende des Studiums in dieser Form realisieren zu können. Damit war die Graduate Show nicht nur eine Präsentation fertiger Kollektionen, sondern auch ein sichtbares Zeichen für Eigeninitiative, Teamarbeit und professionelle Vorbereitung.

Lette Fashion Show 2026 im Haus der Visionäre Berlin

Das Haus der Visionäre bildete für die Lette Fashion Show 2026 eine starke Kulisse. Die industrielle Halle mit hohen Decken, Glasdach, sichtbaren Stahlträgern, rauen Wänden und offenem Raumgefühl gab den Kollektionen eine urbane Berliner Energie. Vor Showbeginn sammelten sich die Gäste entlang der weißen Stuhlreihen, während die Laufwege zwischen Halle, Backstage und Bar bereits eine lebendige Atmosphäre erzeugten.

Lette Fashion Show 2026 im Haus der Visionäre Berlin mit industrieller Halle, Glasdach, Publikum und Runway
Das Haus der Visionäre in Berlin bot mit Glasdach, Stahlträgern und industrieller Atmosphäre die Kulisse für die Lette Fashion Show 2026.

Der Abend fand an einem sehr heißen Sommertag mit über 30 Grad statt. Entsprechend gefragt war die Bar mit kühlen Getränken, die vom Publikum gern angenommen wurde. Bei rund 550 Gästen hätte der Check-in mit mehr als zwei Personen noch reibungsloser funktionieren können, der Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Nach der Show verlagerte sich ein großer Teil des Publikums nach draußen, wo Gäste, Absolventen, Freunde, Familien, Presse und Modeinteressierte die Aftershow Party bei kühlen Getränken fortsetzten.

Was zeigte die Lette Fashion Show 2026?

Die Lette Fashion Show 2026 zeigte die Abschlussarbeiten der Fachrichtung Mode- und Kostümdesign des Lette Verein Berlin. Die Kollektionen reichten von klassischer Schneiderei, nachhaltigen Materialkonzepten und futuristischen Silhouetten bis zu Kostümwelten, Performance, textilen Experimenten und sehr persönlichen Erzählungen.

Lette Fashion Show 2026

Event: Lette Fashion Show 2026
Datum: 24. Juni 2026
Beginn: 18:00 Uhr
Ort: Haus der Visionäre, Eichenstraße 4A, 12435 Berlin
Fachrichtung: Mode- und Kostümdesign
Gäste: rund 550 Besucher

Besonderheit: Die Graduate Show wurde vom Abschlussjahrgang selbst organisiert, finanziert und umgesetzt.

Zwischen Kostüm, Mode und persönlicher Handschrift

Die Stärke der Lette Fashion Show 2026 lag in ihrer Bandbreite. Im Bereich Kostüm entstanden theatralische Welten zwischen Naturmythos, Familiensystem, Mädchenritual, Spionagefantasie, Märchenfigur und skurriler Erinnerungscollage. Im Bereich Fashion standen unter anderem futuristische Konstruktion, Pop-Glamour, Handwerk, Strick, Sari-Referenzen, Sexarbeit, Industriegeschichte und Society-Eleganz im Zentrum. Trotz sehr unterschiedlicher Ansätze verband viele Arbeiten ein gemeinsames Interesse an Material, Oberfläche und Körperinszenierung.

Auffällig war zudem, wie bewusst die jungen Designer mit Gegensätzen arbeiteten. Zarte Stoffe trafen auf metallische Schutzfragmente, Spitze auf Workwear, Tüll auf Uniformcodes, Netz auf Körperpolitik, Naturfasern auf technische Konstruktion. Dadurch wurde die Show weniger zu einer linearen Abschlusspräsentation, sondern zu einem Panorama junger gestalterischer Positionen in Berlin.

Besonders einprägsame Kollektionen der Lette Fashion Show 2026

Besonders im Gedächtnis blieben bei der Lette Fashion Show 2026 mehrere Arbeiten, die Konzept, Material und visuelle Wirkung außergewöhnlich klar miteinander verbanden. Patricia Graefin Strachwitz übersetzte in „Verstrickt“ emotionale Dynamiken dysfunktionaler Familiensysteme in rote Fäden, Netze und skulpturale Körperformen. Jan P. Teuber überzeugte mit „the swans“ durch eine elegante Society-Ästhetik zwischen Bouclé, Tweed, Handschuhen und kontrollierter Verletzlichkeit, während Josine Leopold mit „STRUCTURE_01“ futuristische Silhouetten, grafische Prints und recycelte Kulturbanner zu einer sehr zeitgemäßen Aussage gegen Überkonsum verband.

Graduate Designer Kostüm

Meret Kuehne

Mit „Fragile Earth, Armored Beauty“ thematisiert Meret Kuehne die Zerbrechlichkeit der Erde und die Folgen menschlichen Handelns. Die Kollektion verbindet helle, weich fallende Naturfaser-Anmutungen in Creme- und Off-White-Tönen mit metallisch glänzenden Elementen, die wie Schutzplatten, Bruchstücke oder technische Fragmente wirken. Die tänzerische Gruppenperformance mit barfuß laufenden Models verstärkte den Eindruck einer verletzlichen, organischen Gemeinschaft zwischen Natur, Schutz und Verantwortung.

Pauline Barke

Pauline Barke zeigte mit „Bestien“ eine Kostümwelt zwischen Mädchenritual, Märchen, Zirkus und dunkler Gruppendynamik. Inspiriert von „Brutes“ von Dizz Tate untersucht die Kollektion Gemeinschaft, Macht und die Brutalität weiblichen Heranwachsens. Harlekinmuster, Korsagen, plissierte Halskrausen, Pompons, Tüll, Masken und rot-goldene Jester-Elemente formen Figuren, die zugleich verspielt, bedrohlich und obsessiv wirken.

 

Helena Blum

Helena Blum präsentierte eine stark kostümhafte Kollektion mit historisierenden und poppig überzeichneten Momenten. Häkel- und Netzstrukturen, gerüschte Garnflächen, Spitze, Schirme, Federn, Perücken und dramatische Kopfbedeckungen erzeugten eine Bühnenwelt zwischen Boudoir, Salon und greller Performance. Neon-Gelb, Rosa, Weiß und Schwarz trafen auf körpernahe Schnitte, Volants und theatrale Accessoires.

Gabriela Camino Gonzales Higgins

„Wolves in Sheep’s Skin“ von Gabriela Camino Gonzales Higgins inszenierte sechs Femme-fatale-Spioninnen, die gesellschaftliche Erwartungen und sexistische Klischees gezielt zu ihrem Vorteil nutzen. Die Kollektion spielte mit Tarnung, Verführung, Maskierung und Kontrolle: roter Mantel, schwarze Boots, Sonnenbrille, Handschuhe, Pelz-Anmutungen, Body-Elemente und ein fast bräutlich wirkender weißer Look erzeugten ein Spannungsfeld aus Unschuld und Gefahr. So wurde unterschätzte Weiblichkeit als Strategie der Selbstermächtigung sichtbar.

 

Freya Erkelentz

Freya Erkelentz entwarf mit „Mutter Natur“ eine märchenhafte Welt aus pflanzenähnlichen Fabelwesen, magischen Zutaten und verwunschener Natur. Die nachhaltigen Theaterkostüme arbeiteten mit Moosgrün, Oliv, Creme, Rosa, langen Fransen, Plissees, Tüll und organisch geformten Volumen. Pilzartige Kopfbedeckungen, Blütenanmutungen und wallende Stoffe verliehen der Kollektion eine verträumte, feminine und zugleich stark performative Qualität.

 

Patricia Graefin Strachwitz

In „Verstrickt“ übersetzt Patricia Graefin Strachwitz Rollen innerhalb dysfunktionaler Familiensysteme in sichtbare textile Zustände. Rote Fäden, Netze, fransige Oberflächen, metallisierte Segmente, wattierte Röhren und verhüllende Strukturen machen emotionale Dynamiken wie Schutz, Begrenzung, Abwehr und Verstrickung körperlich erfahrbar. Die Kollektion verbindet systemische Familientherapie mit einer skulpturalen Kostümsprache, die unsichtbare Überlebensstrategien sichtbar macht.

 

Louise Hierholzer

Louise Hierholzer greift mit „Knickbild“ das surrealistische Spiel Cadavre Exquis auf. Die Looks wirken wie bewusst zusammengesetzte Figuren, in denen Schlangenprint, Tüll, Spitze, transparente Stoffe, Fake-Fur-Anmutungen, kräftiges Pink und gelbe Rüschen aufeinandertreffen. Klare Brüche, überladene Formen und unterschiedliche Stilsprachen innerhalb eines Looks erzeugen Charaktere, die zugleich fragmentiert und geschlossen erscheinen.

 

Lilja Nasko

Lilja Nasko zeigte eine düster-spielerische Kostümwelt zwischen Pierrot, Harlekin, Zirkus und grotesker Eleganz. Korsettformen, Tüllröcke, Masken, plissierte Halskrausen, Pompons, Rautenmuster und Streifen bestimmten die Bildsprache der Kollektion. Schwarz-Weiß, Rot, Gold, Burgunder und Creme verbanden kindliche Theatralik mit einer dunkleren, fast märchenhaften Strenge.

 

Thaddeus Wolf

Mit „Isegrim“ entwirft Thaddeus Wolf eine märchenhafte Version von Kindheit, Familie, Tieren und Zuhause. Die Kollektion arbeitet mit Tartan, Uniformelementen, Fell- und Tierprint-Anmutungen, Masken, Medaillen, fransigen Texturen und verspielten Fundstücken. Zwischen Militärjacke, Tierwesen, Märchenfigur und fragilem weißen Abschlusslook entstehen Charaktere, die Farbenfreude, Chaos, Exzess und Skurrilität sichtbar machen.

 

Graduate Designer Fashion

Ella Kaeding

Ella Kaeding widmet sich mit „Walk of Shame“ dem Morgen nach einer langen Nacht. Verrutschtes Make-up, schwere Perlen, schwarze Pumps, Handschuhe, metallisch schimmernde Shorts, Bouclé-Strukturen und kleine Party-Silhouetten übersetzen den Moment zwischen Glamour und Realität in eine neue Form von Eleganz. Die Kollektion feiert das Unperfekte und macht getragene Spuren, Erinnerung und Freiheit zu ästhetischen Qualitäten.

 

Louis Goeckenjan

Louis Goeckenjan präsentierte eine dekonstruierte Menswear-Studie mit Workwear-, Mantel- und Tailoring-Elementen. Lange Jacken, Trenchcoat-Anmutungen, kastige Hemdjacken, Cord, Check-Strukturen, Denim, transparente Lagen und verschobene Verschlüsse formten eine rohe, urbane Silhouette. Die Kollektion wirkte bewusst unperfekt und setzte gedeckte Töne wie Creme, Braun, Grau, Schwarz, Blau und Beige in ein spannungsvolles Layering.

 

Josine Leopold

„STRUCTURE_01“ von Josine Leopold verbindet futuristische Silhouetten mit recycelten Kulturbannern. Klare Formen, markante Schultern, technische Oberflächen, Reißverschlüsse, Harness-Details und grafische Prints erzeugen eine Ästhetik zwischen Raumfahrt, Motorsport und Schutzkleidung. Die Kollektion setzt damit ein präzises Zeichen gegen Überkonsum und Ressourcenverschwendung.

 

Eva Lu Maske

Eva Lu Maske zeigte eine materialorientierte Kollektion zwischen textiler Oberfläche, skulpturalem Volumen und tragbarer Form. Gewebt wirkende Strukturen, Fransen, kurze Cape-Formen, glänzende dunkle Stoffe, ein voluminöses schwarzes Abendkleid und ein hellblaues Strick- oder Bouclé-Kleid mit plastischer Hüftstruktur prägten das Bild. Die Kollektion bewegte sich zwischen Handwerk, Experiment und klassischer Bekleidung.

 

Rosa Michalke

Rosa Michalke arbeitete mit einer glamourösen, poppigen und humorvoll überzeichneten Bildsprache. Pink, Rot, Gelb, Lila und Rosa trafen auf Streifen, Spitze, Glitzer, Lack, Tüll, transparente Lagen und Lockenwickler als Styling-Element. Zwischen Party, Boudoir, Alltagskostüm und Showgirl-Codes entstanden Looks, die feminine Klischees bewusst ausstellen und ins Spielerische verschieben.

 

Josina Murru

Josina Murru zeigte eine romantische, handwerkliche und zugleich dekonstruierte Kollektion in Creme, Off-White, Beige und gebrochenen Weißtönen. Spitze, transparente Lagen, Corsage-Elemente, geschnürte Details, Fransen, geraffte Stoffbahnen und Boots verbanden Bridal-, Western- und viktorianische Referenzen. Die Looks wirkten wie textile Erinnerungsstücke: zart, fragmentiert, roh und bewusst nicht geglättet.

 

Sofia Scharf

Sofia Scharf verbindet in „In Between“ indische Herkunft mit westlicher Mode. Inspiriert vom Sari entstehen großzügige Stoffmengen, fließende Drapierungen, weite Hosen- und Rockformen, Falten und asymmetrische Wicklungen. Schwarze Looks und ein intensiver roter Abschlusslook zeigen, wie traditionelle Stoff- und Handwerksreferenzen in eine zeitgenössische, tragbare Formensprache übertragen werden können.

 

Lea Schoenfeld

Lea Schoenfeld setzt sich in „Venus“ mit der historischen und heutigen Stigmatisierung von Sexarbeit auseinander. Spitze, Netzstrumpfhosen, Lingerie-Codes, transparente Partien, Kunstfell, Lack- und Lederanmutungen, kleine Taschen und körpernahe Silhouetten verhandeln Sichtbarkeit, Zuschreibung und Selbstbestimmung. Die Kollektion romantisiert nicht, sondern zeigt Sexarbeit als Feld von Macht, Blicken, Schutz und Inszenierung.

 

Mika Schuergers

Mika Schuergers erforscht traditionelle Materialien und Handwerkstechniken in einer zeitgenössischen Formensprache. Naturmaterialien, grobe Strickstrukturen, Sämischleder- und Lederanmutungen, gewaschene Oberflächen, drapierte Lagen, Kapuzen und organische Texturen erzeugen eine archaische, fast nomadische Ästhetik. Die Kollektion verbindet historische Referenzen mit modernen Konstruktionen, Garment Dye, variablen Silhouetten und innovativen Accessoires.

 

Jan P. Teuber

Jan P. Teuber zeigt mit „the swans“ eine Kollektion über mühelose Eleganz und verborgene Anstrengung. Inspiriert von Truman Capotes legendären „Schwänen“ entstehen mondäne Looks mit Bouclé, Tweed, Handschuhen, Sonnenbrillen, kleinen Hüten, feinen Strümpfen und spitzen Pumps. Asymmetrische Röcke, Fransen, freigelegte Körperpartien und neoprenartig wirkende Volumen brechen die perfekte Oberfläche und machen Verletzlichkeit sichtbar.

 

Louise Vanassche

Louise Vanassche arbeitet in „Maille“ mit Masche, Strickhandwerk und nachhaltigem Materialeinsatz. Selbst gefärbte Garnreste, Secondhand-Wolle, wiederverwendetes Holz und Leder sowie transparente Volumen aus Tüll oder Organza verbinden sich zu einem kontrollierten textilen Chaos. Rosa, Lime, Schwarz, Braun und Oliv treffen auf Wicklungen, Fransen, asymmetrische Röcke, kurze Jacken und handwerkliche Oberflächen.

 

Ida Witzel

Ida Witzel führt „Habit“ zurück zu ihren Wurzeln im Ruhrgebiet. Der Titel verweist auf die Bergmannstracht und zugleich auf das englische Wort für Gewohnheit. Arbeitshafte Elemente wie helmartige Kopfbedeckungen, robuste Hosen, Utility-Taschen, Handschuhe, Stiefel und jackenartige Oberteile treffen auf transparente Einsätze, Pastelltöne, kurze Röcke und glänzende Stoffe. So betrachtet die Kollektion eine männlich geprägte Industriewelt aus einer bewusst femininen Perspektive, ohne sie zu romantisieren.

 

Hinweis: PLATTE X LETTE während der Berlin Fashion Week

Wer die Lette Fashion Show 2026 verpasst hat, bekommt während der Berlin Fashion Week SS27 noch einmal die Gelegenheit, Arbeiten aus dem Umfeld des Lette Verein Berlin live zu erleben. Am Freitag, den 3. Juli 2026, findet um 12 Uhr die öffentliche Show PLATTE X LETTE in den Atelier Gardens in Berlin-Tempelhof-Schöneberg statt. Besonders spannend: Die Präsentation ist öffentlich zugänglich, allerdings wird wegen begrenzter Kapazitäten um eine vorherige RSVP gebeten.

PLATTE X LETTE
Freitag, 3. Juli 2026
12:00 Uhr
Atelier Gardens, Oberlandstraße 26–35, 12099 Berlin-Tempelhof-Schöneberg
Öffentliche Show mit vorheriger RSVP – Einlass nach Verfügbarkeit und nach dem Prinzip First come, first served.

Autor: Jens – Fotos: © KOWA-Berlin (Titelbild mit KI erstellt) (Bilder dürfen nicht ohne Genehmigung genutzt werden, außer temporär in Instagram Stories)

FAQ zur Lette Fashion Show 2026

Wann fand die Lette Fashion Show 2026 statt?

Die Lette Fashion Show 2026 fand am 24. Juni 2026 statt. Beginn der Graduate Fashion Show war um 18 Uhr. Präsentiert wurden die Abschlusskollektionen der Fachrichtung Mode- und Kostümdesign des Lette Verein Berlin.

Wo wurde die Lette Fashion Show 2026 gezeigt?

Die Show wurde im Haus der Visionäre in der Eichenstraße 4A in Berlin gezeigt. Die industrielle Halle mit Glasdach, Stahlträgern und urbaner Atmosphäre bot eine starke Kulisse für die Abschlussarbeiten. Gerade dieser rohe Berliner Charakter passte sehr gut zur experimentellen Energie der Kollektionen.

Was zeigte die Lette Fashion Show 2026?

Die Lette Fashion Show 2026 zeigte Abschlusskollektionen aus Mode- und Kostümdesign. Die Arbeiten reichten von klassischer Schneiderei und nachhaltigen Konzepten bis zu textilen Innovationen, Kostümwelten und sehr persönlichen Geschichten. Es wurden Stoff, Körper, Bewegung und Inszenierung auf vielfältige Weise miteinander verbunden.

Wer organisierte die Graduate Fashion Show des Lette Verein Berlin?

Die Graduate Fashion Show wurde vom Abschlussjahrgang selbst organisiert und umgesetzt. Die Studenten hatten während des Studiums gemeinsam Geld zurückgelegt, um das Event am Ende des Studiums realisieren zu können. Dadurch wurde die Show nicht nur zur Präsentation der Kollektionen, sondern auch zu einem Zeichen für Teamarbeit, Eigeninitiative und professionelle Planung.

Wie viele Gäste kamen zur Lette Fashion Show 2026?

Zur Lette Fashion Show 2026 kamen rund 550 Gäste. Das große Interesse zeigte, wie relevant die Nachwuchspositionen des Lette Verein Berlin für die Berliner Modeszene sind. Trotz sommerlicher Temperaturen von über 30 Grad blieb die Stimmung während der Show und der anschließenden Aftershow Party sehr positiv.

Was bedeutet der Titel der Aftershow Party „Sensual“ bei der Lette Fashion Show 2026?

Der Titel „Sensual“ beschreibt den sinnlichen Umgang mit Material, Körper, Bewegung und Atmosphäre. In den Kollektionen wurde Sinnlichkeit nicht nur über zarte Stoffe oder körpernahe Silhouetten sichtbar, sondern auch über Schutz, Verletzlichkeit, Erinnerung und Inszenierung. Dadurch verband der Titel die sehr unterschiedlichen Arbeiten zu einem gemeinsamen erzählerischen Rahmen.

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