Zur Berlin Fashion Week AW26 eröffnet am 30. Januar der UNIQLO Pop-up Store der japanische Marke für Alltagsbekleidung in Berlin-Mitte. Dort stellt sie sowohl ihre Frühjahrskollektion als auch ihre SS26-Neuheiten der Core Collection vor. Die mediterrane Inspiration der SS26-Kollektion wird durch leuchtend gelbe Zitronen, Blumen und sattes Moos fühlbar gemacht. Eine besondere Neuheit ist die kommende UNIQLO C Kollektion mit der britischen Modedesignerin Claire Waight Keller als Kreativdirektorin, die am 12. Februar erscheint. Zusätzlich wird am 19. März die neue UNIQLO U Kollektion gelauncht, die unter der Direktion des französischen Modedesigners Christophe Lemaire entstanden ist. Typischerweise präsentiert die Kollektion des erfahrenen Designers eher experimentelle Stücke, wobei Verkaufsschlager anschließend in die Core Collection übernommen werden können.
Statt auf experimentelle Designs setzt UNIQLO auf Essentials, die durch ihr minimalistisches Design zeitlos werden. Durch hauseigene Entwicklung und Innovation hat es UNIQLO geschafft, aus Basics hochwertige, funktionale Staples für den Alltag, sogenannte LifeWear, zu machen. Herausstechende Materialien sind zum Beispiel Premium Leinen aus 100% europäischem Flachs und hochwertige SUPIMA® Baumwolle.
Technologie, die den Alltag besser macht
Das wohl größte Alleinstellungsmerkmal der japanischen Modemarke sind die textilen Innovationen, die die Alltagskleidung auf ein neues Level heben. Materialien mit AIRism-Technologie haben einen kühlen, angenehmen Griff und verringern Schweißflecken und -geruch und eignen sich deshalb besonders für heiße Sommertage. Zusätzlich haben einige Kleidungsstücke einen eingebauten UV-Schutz, der vor allem im Herkunftsland Japan sehr beliebt ist. Das Pendant zu AIRism ist die HEATTECH-Reihe für die Kälte, die durch sehr leichtes, feines Garn mit Kaschmiranteil dünne Schichten kreiert, die sowohl einzeln als auch unter anderen Schichten getragen werden können. Für Outdoorfreunde hat UNIQLO unter anderem BLOCKTECH entwickelt, das wasserdichte, winddichte und atmungsaktive Eigenschaften durch eine Konstruktion aus drei Schichten ermöglicht und dabei strapazierfähig und angenehm auf der Haut ist. Seit 2016 forscht UNIQLO in seinem Jeans-Innovation-Center in Los Angeles an der Verbesserung der Alltags-Jeans. Dabei arbeitet das Unternehmen mit Experten des Denim-Herstellers Kaihara zusammen und hat einen innovativen Denim-Stoff und ein modernes Verfahren, um den Stonewashed-Look mithilfe von Lasercuttern nachzuahmen. Dieses Verfahren verzichtet nicht nur auf die giftigen Chemikalien des klassischen Prozesses, sondern geht auch eines der größten Probleme der Jeans-Produktion an – den enormen Wasserverbrauch.
Design im Dialog
Das funktionale Design scheint zu überzeugen, denn mittlerweile kann UNIQLO auf eine lange Liste von bekannten Kooperationspartnern zurückblicken. Neben UNIQLO U mit Christophe Lemaire steht UNIQLO C mit der ebenso bekannten britischen Modedesignerin Claire Waight Keller als Kreativdirektorin. Außerdem kooperiert UNIQLO mit großen Modemarken wie JW Anderson oder der französischen Brand Comptoir des Cotonniers. Aber nicht nur andere Modemarken, sondern auch Künstler wie Yu Nagaba oder KAWS fusionieren ihre Designsprache mit der von UNIQLO. Während die Kunst des US-amerikanischen Künstlers KAWS Winterbekleidung schmückt, entstand aus der Zusammenarbeit mit der Unterwäschemarke Princesse tam.tam eine Kollektion aus Unterwäsche und Schlafbekleidung.
LifeWear für die Stadt
Die japanische Marke hat es also ohne umwerfende Designs, sondern mit smarten Technologien und Funktionen geschafft, den Markt zu erobern. Bei dem durchdachten Erfolgskonzept von UNIQLO ist es kein Wunder, dass wir auch dieses Jahr wieder die neuen Kollektionen im Rahmen der Berlin Fashion Week betrachten dürfen. In der schnelllebigen Modewelt sticht die Marke durch ihren konsistenten Stil hervor. Ab dem 30. Januar lädt UNIQLO im TOR86 Torstraße 86, dazu ein, die Designphilosophie im Rahmen des Pop-up Stores selbst zu erleben.
Autorin: Lilia Barth, Fotos: Julia Fischer, Titelbild: Lilia Barth
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