Montag , 22 Oktober 2018
Cheap Monday launcht nachhaltige C/O Collection 2018

Cheap Monday launcht nachhaltige C/O Collection 2018

Die Marke  Cheap Monday der H&M Unternehmensgruppe launcht im Rahmen seiner C/O Collection – Care of Cheap Monday eine Kollektion voller recycelter Unikate und reiht sich damit ein, in die Nachhaltigkeitsbewegung der Modeindustrie.

Für Jeden, der in den letzten Jahren nicht ganz hinter dem Mond gelebt hat, ist das Shoppen komplett ohne schlechtes Gewissen langsam vorbei. Fabrikeinsturz in Bangladesch, die Jeansproduktion, die pro Hose 53 Badewannenfüllungen Wasser verbraucht und Transportwege mit einer CO2-Bilanz, die weit über allem Vertretbaren liegt, machen ein Umdenken der Industrie dringend notwendig.

Schließlich hat sich die Modeindustrie in den letzten Jahren nicht unbedingt von ihrer umwelt- und menschenfreundlichsten Seite gezeigt. Aber natürlich macht die Nachhaltigkeitsbewegung nicht vor den großen Fashionbrands halt. Immer mehr Marken arbeiten an nachhaltigeren Konzepten und Kollektionen.

Die jährliche C/O Collection- Care of Cheap Monday 2018

So auch die Marke Cheap Monday, die im Rahmen ihrer C/O Collection – Care of Cheap Monday eine Kollektion voller recycelter Unikate herausbringen. Aus alter Arbeitskleidung sind Teile entstanden, die eine tatsächliche Geschichte haben – nicht nur den Transportweg in den Store.

Bereits seit 2016 existiert dieses Projekt der Marke, welches einmal jährlich eine capsule collection launcht. Innerhalb dieser werden innovative und umweltfreundliche Materialen und Konzepte getestet. Ziel ist es, die dann bewehrten Stoffe oder Prozesse in die normale Produktionskette von Cheap Monday zu integrieren. So wurde in der C/O Kollektion von 2017 recycelte Baumwolle verwendet, die mittlerweile auch Teil der Denim-Linie im Standartverkauf ist.

In der neuen Cheap Monday Kollektion ist es Arbeitskleidung, der ein zweites Leben geschenkt wird. Ausrangierte Jacken, Hosen und Oberteile werden durch das Ablösen von Logos oder bearbeiten von Löchern und Flecken zu Unikaten.

Entstanden sind Unisex-Teile, die durch die derben Stoffe und kastigen Schnitte der ursprünglichen Arbeitskleidung gezeichnet sind. Weite Shirts sind genauso vertreten, wie große  Shopper oder Jacken im typischen neon Gelb mit Reflektorstreifen.

Projekt in Zusammenarbeit mit Re:Textile

Für das C/O-Projekt hat sich die schwedische Brand mit einem weiteren schwedischen Unternehmen zusammengetan: Re:Textile. Das Konzept des  Unternehmens ist es, einen Kreislauf in der Textil Industrie zu schaffen. Dafür entwickeln sie Modelle für das Recyceln von Kleidung oder geben thematisch passende Workshops. Auch der skandinavische Nachbar Monki bediente sich schon am Know How von Re:Textile: Anfang letzten Jahres unterlief die Design- und Einkaufsabteilung von Monki einen Workshop zum Vermeiden von Umweltbelastungen im Designprozess.

Ein ähnliches Projekt bringt auch die schwedische Muttergesellschaft von Cheap Monday voran. Im Rahmen der h&m Conscious-Kollektion bringt die Brand bereits seit 2011 Kleidung auf den Markt, die aus nachhaltigen bzw. recycelten Materialien besteht.

Beide Projekte sind wichtige Schritte hin zu einer verantwortungsvolleren Industrie, jedoch fehlen gerade was den fairen Handel angeht noch deutlichere Signale und Maßnahmen.

Autor: Hannah Springer – Fotos: PR

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