Ponchos und Capes

Praktisch und bequem: Ponchos und Capes

Es gibt kaum ein Kleidungsstück, das so vielseitig ist, wie ein Überwurf. Ponchos und Capes finden je nach Machart und Design in der Freizeit, zu Hause oder beim Stadtbummel Verwendung. Es gibt einfache und noble Varianten für draußen und drinnen. Und auch auf den großen Laufstegen dieser Welt sind die praktischen Textilien nicht mehr wegzudenken. 

Ein Poncho für viele Gelegenheiten

Eines der wandlungsfähigsten Kleidungsstücke ist der Poncho. Die praktischen Überwürfe gibt es sowohl für Männer als auch für Frauen und Kinder. Sie sind universell einsetzbar und an keine bestimmte Jahreszeit gebunden. Die warmen Modelle aus weicher Wolle eignen sich hervorragend für kalte Wintertage. Ponchos aus dünnerem Stoff sind ideal für die Übergangszeit und für kühle Sommernächte. Darüber hinaus verwenden viele Menschen einen Poncho im Haus, beispielsweise, wenn sie sich in ihre Leseecke zurückziehen und in ihren Sessel kuscheln. Bedeckt der warme Poncho die Schultern, dann ist es viel gemütlicher. Viele Menschen nutzen diese Kleidungsstücke für die unterschiedlichsten Zwecke. Klare Vorteile bieten zeitlose Designs, die farblich mit anderen Nuancen und Stilrichtungen harmonieren. Clever sind die Ponchos für Herren und Damen mit zwei verschiedenen Designs zum Wenden. Die eine Seite ist einfarbig, die andere gemustert. Kapuzen und Taschen erhöhen den Komfort und die Funktionalität. Wer ein universell einsetzbares Modell mit Wendefunktion sucht, findet hier mehr Informationen. 

Der Poncho: modisches Kleidungsstück mit Tradition

Die Urheimat des Ponchos ist die Andenregion. Die indigene Bevölkerung nutzte die Kleidungsstücke schon vor der Kolonialisierung durch die Spanier, um sich in den hohen Berglagen vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen. Der einfache und dennoch zweckentsprechende Schnitt bietet ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit. Mit ihren bunten Mustern gehören die Ponchos mit dem Sombrero außerdem zur traditionellen Mode Mexikos. In den 1960er Jahren entdeckten die Hippies den Poncho für sich und er avancierte zu einem beliebten Accessoire, das Leichtigkeit und gute Laune verkörpert. Im Lauf der Zeit fanden immer mehr Modeschöpfer an dem einfachen Teil Gefallen. Stardesigner wie Gucci und Valentino nahmen sich des Ponchos an und verpassten ihm einen mondänen Touch. Ponchos gibt es seitdem in einfarbiger Variante und aus unterschiedlichen Materialien, beispielsweise aus Samt und Pelz. 

Poncho, Tunika, Cape?

Auch wenn der Prototyp aus den Anden stammt, so gibt und gab es schon immer Kleidungsstücke mit ähnlichem Aufbau. Das Cape ist letztendlich ebenfalls nur ein Überwurf. Cape und Poncho ähneln sich, weil bei beiden Varianten der Stoff locker über die Schultern fließt. Während der Poncho rundum geschlossen ist und lediglich eine Öffnung für den Kopf besitzt, sind die Capes vorne geöffnet. Den Umhang legt man über die Schultern, sodass er vorne offen bleibt, sich leicht überlappt oder sich mithilfe von Knöpfen verschließen lässt. In diesem Sinn erinnert das Kleidungsstück an eine Stola, an ein größeres Schultertuch. Etwas ganz anderes ist die Tunika. Hierbei handelt es sich im eigentlichen Sinn um ein weit geschnittenes Hemd mit Ärmeln, das oft bis über die Hüfte reicht. Über der Tunika trugen die Menschen im Mittelalter ein Capa, einen ponchoähnlichen Überwurf. Dennoch sind viele Strandtuniken ärmellos und in Wirklichkeit gar keine Tuniken, sondern Ponchos. Doch wie dem auch sei, Überwürfe dieser Art bieten einen enormen praktischen Nutzen und sie sind vor allem eines: super bequem!

Autor: Fsb – Foto: Fsb

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