Interview mit Black Soma / Lukas Butkiewicz

Interview mit Black Soma Designer Lukas Butkiewicz

BLACK SOMA Designer Lukas Butkiewicz im Interview mit Fashionstreet-Berlin

Die Designs des Labels Black Soma beeindrucken durch das Zusammenspiel von verschiedenen Materialien, wie feiner Seide, Leder und Wolle, welche jedem Kleid einen eigenen Charakter geben. Die Kollektionen sind schwarz gehalten und die Kleider betonen durch Form und Schnitt die geheimnisvollen Seiten der Frau. Der Designer Lukas Butkiewicz möchte dass jede Frau so ihr mystische Schönheit und Weiblichkeit entdeckt, mit seinen Kollektionen entführt er sie in die „durchglühte, farbenfrohe, unendlich freundliche Welt des Somarausches“.

Fashionstreet Berlin hatte die Chance Black Soma Designer Lukas Butkiewicz persönlich zu treffen und zu interviewen.

Wie hat dich deine Arbeit als Stylist geprägt?

Es hat mich verändert, da ich mich während des Modestudiums nicht mit Styling beschäftigt habe. Wir wurden immer gepusht kreative Teile zu schaffen, welche eine Aussage, ein Themenbild, eine Emotion hat. Das Thema Styling hat mich in die Richtung gebracht, dass die Teile tragbar sein müssen. Man kann sie anders inszenieren, und ihnen durch Kleinigkeiten wie ein Accessoire etwas dazu geben oder weg nehmen. Die Arbeit als Stylist hat mich in die Richtung der kommerziellen Mode geführt.

Was hast du während deines Praktikums in New York gelernt?

Bei dem Avantgarde Label, wo ich das Praktikum gemacht habe, haben wir wirklich konzeptionelle Teile geschaffen, dort habe ich mir mit einem Designer das Ziel gesetzt aus ein Kleid aus einem Schnittteil zu konzeptionieren. Ich habe gelernt, dass es als Designer kein „Das geht nicht gibt.“, mit dieser Einstellung bin ich an der Akademie oft bei den Dozenten angeeckt.

Du bist jetzt wieder zurück in Berlin, warum bist du nicht in New York geblieben?

Ich hatte zwar alles verkauft und wollte dort hinziehen, habe aber dann doch Panik bekommen, weil ich wusste, dass New York so mitreißend ist und ich hatte ein bisschen Angst, dass ich da verloren gehe. Deshalb kam ich zurück nach Berlin, und bin glücklich wieder hier zu sein.

Hättest du deine Kollektion lieber in New York gelauncht?

Nein, Berlin war vollkommen richtig. Ich hätte es auch gerne in New York gemacht, aber es ist zu unübersichtlich und ein ganz anderes Pflaster. In Berlin ist so viel Energie und man kann gemeinsam so viel erreichen.

Wer sind deine Musen, wir wissen von Taisa?

Genau. Sie war ganz am Anfang als Fitting Model im Studio und ich war so begeistert, dass sie so dann zur Muse der Kollektion wurde. Außerdem ist da Sonja, ein anderes Model, bei der ich schon so begeistert von ihren Fotos war. Es war ein magischer Moment, als sie hier so reinkam, mit einer so zarten und filigranen Persönlichkeit und dann bei den Fotos in den Kleidern dann so viel Power geliefert hat. Genau als sie in Black Soma gekleidet war, hat sie genau das verkörpert, was ich damit erreichen möchte.

Autor: Natasa V     Fotos: Black Soma/Detlef Honigstein

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