Sonntag , 17 Februar 2019
Studio 183 Designer Präsentation und Kaltblut Magazine Print Issue Launch

Studio 183 Designer Präsentation und Kaltblut Magazine Print Issue Launch

Weiße Wände treffen auf bunte und auffällige Mode. Das Kaltblut Magazin lud ins Studio 183 in Berlin Mitte. Nach zwei Jahren Pause, präsentierte Kaltblut die neue Print-Ausgabe. Diese ergänzt den Online Auftritt des Magazins. Das Studio183 präsentierte Kollektionen internationaler Designer, darunter Spacebiskit, Temper Berlin und Luna Morgaciova. Im Jahr 2015 eröffnete das Studio und war eigentlich erst ein Experiment. Über die Jahre entwickelte es sich zu einer Fashion Boutique, in der internationale sowie Berliner Künstler und Designer sich präsentieren konnten.  Das Konzept geht auf, hochwertige Designs zu präsentieren sowie die Chance, junge Künstler zu unterstützen.

Kaltblut Magazine Print Issue Launch

Gegründet wurde das Kaltblut Magazin 2012 in Berlin und fokussierte sich auf die zusammenhängenden Bereiche Kunst, Fotografie, Fashion, Musik und Medien. Hierbei wollte man Künstlern eine Plattform bieten in der auch die Sicht der Künstler erzählt wird. Frei entfalten und der Kreativität keine Grenzen setzen, dass war das Motto der Gründung. Dieses Ziel verfolgt das Magazin noch heute. Nach einer zweijährigen Print-Pause in der es Kaltblut nur Online gab, folgte nun “Kaltblut Magazine Print Issue Launch”. Ein dünneres Heft mit überarbeitetem Konzept. „Es fühlt sich irgendwie an, als würde man sein Kind zum ersten Schultag schicken“, sagt Marcel Schlutt, Chef Fashion Editor von Kaltblut.

Die Ruhe vor dem Sturm

Die Models noch vor der Linse der Fotografen, letzte Vorbereitungen wurden getroffen. An den Wänden entlang, hängt die Mode der Designer. Viele Farben und Muster und kein Stück wie das Andere. Auf Schildern beschrieben, die Intentionen und Vorstellungen was Ihre Mode ausdrücken soll. Die ausgefallenen Designs passen irgendwie zu Berlin. Bunt, etwas schrill und doch tragbar. Spacebiskit (Brooklyn, Madras), Temper Berlin (Berlin) und Luna Morgaciova (Bucharest) stellten an diesem Abend ihre aktuellen Kollektionen vor. Beats kamen aus den Boxen und füllten musikalisch den Raum. Kurz vor Beginn des Events füllte es sich langsam. Ein Türsteher stand bereit, um dafür Sorge zu tragen, dass der kleine Raum nicht aus allen Nähten platzt. Um Punkt 19.00 Uhr war ein durchkommen kaum noch möglich. Menschen mit den unterschiedlichsten Styles standen eng an eng. Der eine auffälliger, der andere weniger. Trotz des kalten Wetters waren genauso viele Menschen draußen wie drinnen.

Erfolg auf ganzer Linie

Marcel Schlutt hätte stolzer nicht sein können. Als „supergeiles Gefühl“ beschreibt er es, die Leute mit dem Magazin in der Hand zu sehen. Auch für die jungen Designer freut er sich, das dieses Event soviel Zulauf erfahren hat. Die Teilnehmeranzahl auf Facebook lies alle Beteiligten im Vorfeld ahnen, dass das Studio 183 eventuell nicht ausreichen würde. Aus diesem Grund entschied sich Marcel Schlutt die Aftershow Party in sein Haus am See zu verlegen. Die Symbiose zwischen den Bereichen mit denen sich Kaltblut beschäftigt geht auf. Künstler, Designer sowie die Medienbranche profitieren voneinander.

Autor: Bianca Grzegorek – Foto: PR

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