Montag , 22 Oktober 2018
Interview mit Dimitri

Backstage Interview mit Dimitri – Mercedes-Benz Fashion Week SS 2016

Fashionstreet-Berlin besuchte auch in diesem Jahr wieder unseren Lieblingsdesigner Dimitrios Panagiotopoulos vom Label DIMITRI Backstage auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin. Das Interview fand direkt im Make-up Bereich statt, sodass direkt neben uns die Models von Boris Entrup gestylt wurden. Unter den Models war auch Stefanie Giesinger, die Gewinnerin von GNTM aus dem Jahr 2014. Obwohl es ca. 1 Stunde vor der Show oft stressig ist, nahm sich Dimitri Zeit für ein Gespräch mit uns und wir haben interessante Antworten beim Interview erhalten!

Wir fühlst du dich jetzt vor der Show, ist das schon Routine für dich oder bist du noch sehr nervös?
Ich bin eigentlich immer nervös und das ändert sich auch mit den Jahren, die ich jetzt schon in Berlin zeige, nicht. Ich denke immer es wird entspannter, aber es kann dann doch immer wieder was passieren. So wie gestern: Gestern Abend war ich dann noch bis 2 Uhr morgens dabei, bis alles vorbereitet war. Es dauert dann schon meistens länger, als man vorher meint.

Hast du irgendwelche Rituale vor der Show, vielleicht nach dem Aufstehen?
Also bei mir ist es immer als Erstes, der Kaffee. Wenn ich in Berlin bin, gehe ich meist erst mal zu Starbucks, denn das gibt es in Italien nicht. Also bevor ich anfange brauche ich erst mal meinen Kaffee. Wobei, als Italiener der Kaffee am morgen ja eh dazu gehört.

Berliner Mode hat für mich nicht sehr viel mit Eleganz und Weiblichkeit zu tun. Deine Mode verkörpert allerdings genau das. Stört dich das hier in Berlin?
Mich persönlich stört das jetzt nicht. Ich meine vielleicht ist das mein Vorteil, dass ich sage okay ich mache etwas Anderes als die Berliner Designer. Ich denke jeder hat ein anderes Gefühl für Mode, was ihm gefällt oder wie er seine Kollektion gestaltet. Ich bin da eben für das Elegante und Feminine.

Ich finde deine Kollektionen stehen für Anmut und Stärke, möchtest du das auch mit deiner Mode ausdrücken oder was willst du mit deinen Designs ausdrücken?
Das ist genau das, was ich ausdrücken möchte. Ich will die Frauen immer noch stärker, noch feminier, noch eleganter.. ich mag eben starke Frauen, die mitten im Leben stehen und das Leben alleine meistern können. Das ist so das, was ich immer versuche darzustellen. Dieses Jahr ist es noch mal ein bisschen rockiger und jünger.

Das wäre jetzt meine nächste Frage, was kommt auf uns zu, was erwartet uns gleich?
Von Inspirationen her, ist es ja immer ein bisschen an das Orientalische angelehnt, dieses Jahr ist es ein bisschen Festival. Ganz neu dieses Jahr habe ich Bademoden, Beachwearkollektionen. Schmuck, tolle Stoffe mit Ornamenten drauf, schöne Prints, viel Leder, aber natürlich auch schöne fließende Kleider.

Hast du ein Ziel vor Augen oder sagst du, dass du schon genau da angekommen bist, wo du hin wolltest?
Ich bin jemand, der seine Ziele weiter steckt. Also wenn ich irgendwo angekommen bin, will ich auch den nächsten Schritt angehen. Also wenn ich jetzt in Berlin nicht mehr zeige, wäre mein Ziel in New York oder in Mailand zu zeigen. Und dass man sich natürlich geschäftlich weiter ausbaut, immer internationaler wird.

Hast du einen Tipp an uns, wie entspannst du, vielleicht auch nach der Show?
Also nach der Show ist es bei mir eigentlich schon, wenn ich rauslaufe auf dem Runway. Beim zurück gehen, dass alles absackt und dann ist es bei mir eigentlich so dass ich den nächsten / übernächsten Tag nach Hause fliege. Und da weiß ja keiner so richtig, was ich genau gemacht habe. Der Fashion Trubel ist dann komplett weg und keiner weiß wo ich stecke, da komme ich dann runter.

Vielen Dank für das Interview und viel Glück bei der DIMITRI Spring Summer 2016 Show!

Autor: Julia Rüger- Fotos: KOWA-Berlin / Stefan Barth
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