Rechnungskauf
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Clever Shoppen mit dem Rechnungskauf

Alle Jahre wieder, kommt der Winter-Sale. Während die Regale mit Klamotten vollgeproppt sind, herrscht auf unseren Konten meist schon wieder gähnende Leere. Mitte des Monats, die Weihnachtsgeschenke sind im Sack und die Miete bezahlt sich ja leider auch nie von allein. Da bleibt meist nicht mehr viel für uns übrig. Glücklicherweise gibt es bei immer mehr Online-Shops eine gute Fee namens Rechnungskauf, die uns zurück ins Spiel bringt. So können wir nämlich ganz einfach die Bezahlung auf den nächsten Monat vertagen. Hier ein paar Tricks, wie wir die Shoppingausbeute zukünftig vergrößern können, ohne dabei pleite zu gehen.

Wie funktioniert der Rechnungskauf?

Diese Zahlungsmöglichkeit gibt es mittlerweile in nahezu jedem Online-Shop. Wenn es im letzten Schritt des Einkaufs um die Kohle geht, müssen wir einfach auf “Bezahlen auf Rechnung” klicken. Der Vorteil? Unser Konto wird erstmal nicht belastet – und die Betonung liegt wirklich auf ERSTMAL.

Beim Rechnungskauf gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder gibt es gleich nach dem Kauf eine E-Mail mit dem shocking Betrag, oder die Rechnung wird später im Paket mitgeliefert. Meistens bekommen wir dann zwei bis vier Wochen Zeit, um das Geld zu überweisen. Ab dann kommen wir in die kritische Phase und müssen Zinsen bezahlen. Also Achtung, immer die Deadline beachten und gleich bei Erhalt der Ware am besten den Zahltag im Kalender eintragen.

Auf der Seite Rechnungskauf.com findet Ihr mit das größte Verzeichnis von Online-Shops, welche Ihren Kunden den Kauf auf Rechnung anbieten.

Wie stretchen wir unseren Vorteil durch den Rechnungskauf?

Natürlich ist bei dieser Art von Bezahlung immer höchste Vorsicht geboten, denn, wer hat schon Bock darauf, dass irgendwann die Bank zickt. Daher ein paar Tipps, wie wir möglichst viel shoppen können, selbst wenn das Konto eigentlich schon am Ende ist. Ganz oben auf der Don’t-Liste steht, dass wir niemals den Überblick verlieren dürfen. Am besten ist es, ganz old school ein Buch darüber zu führen, was wir den nächsten Monat aus dem Job oder von den lieben Eltern kassieren. Im nächsten Schritt kommen die Ausgaben – und zwar wirklich alle, geschummelt wird nicht. Trick Nummer eins ist der Kauf am Ende des Monats. Wenn der Shop uns 30 Tage für die Bezahlung gibt, die Rechnung mit dem Einkauf geschickt wird und unser Gehalt am Ende des Monats überwiesen wird, müssen wir also erst mit dem Geld vom übernächsten Monat bezahlen. Es lohnt sich also, schon beim Einkauf die Tage durchzurechnen, um möglichst clever zu shoppen. Ihr merkt schon, es ist gefühlt das erste Mal, dass sich die ätzenden Mathestunden im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt gemacht haben.

Einen Vorteil haben wir aber noch auf Lager, denn der Rechnungskauf verspricht meist eine hohe Sicherheit im Internet. So wird uns nämlich garantiert, dass wir die Ware, die wir schlussendlich bezahlen, auch wirklich erhalten. Und „Safety First“ ist doch sowieso das oberste Gebot in all unseren Lebenslagen, warum also nicht beim Online-Shopping. Außerdem ist es ideal für das Weihnachtsshopping, weil wir die Teile, die unseren Liebsten nicht gefallen, zurückschicken können, bevor unser Konto belastet wird.

Was gibt’s noch besseres?

Die große und uns ultrasympathische Schwester vom Rechnungskauf ist die Ratenzahlung, die auch in immer mehr Online-Shops angeboten wird. Wohl am bekanntesten dafür ist die Webseite Fashionette, die uns den teuren Taschen ein Stück näher bringt. Mit der Bezahlung in Raten können wir Dinge shoppen, die uns vorher unmöglich erschienen, weil der Betrag auf meist sechs bis zwölf Monate gesplittet wird. Das macht Sinn, wenn wir die Tausende Euros für eine Chanel oder Céline nicht gerade locker sitzen haben. Natürlich wird ein Zinssatz bei der Ratenzahlung gefordert, denn auch die Shops wollen von Ihrem Angebot profitieren. Doch der ist meist ein Klacks gegen den eigentlichen Kaufpreis.

Wie landen wir durch unsere Shoppingsucht nicht am Ende unter der Brücke?

Der Rechnungskauf und die Ratenzahlung sind beides tolle Möglichkeiten, wenn wir zum Beispiel jetzt vor Weihnachten kein Geld mehr am Start haben und doch noch ein schönes Teil entdecken, ohne das wir nicht ins neue Jahr starten wollen. Dennoch sollten wir unsere beiden neuen Freunde nicht jeden Monat ausnutzen und unseren Konten auch mal Urlaub gönnen. Gerade bei der Ratenzahlung ist es wichtig zu bedenken, dass jeden Monat erneut Kosten auf uns zukommen, die unsere Kasse schon von vornherein leeren. Also, die Moral von der Geschicht: Shoppe clever und töte dein Konto nicht!

Autor: Louisa Markus – Foto: © Dash/fotolia.com

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