12 YEARS A SLAVE – Oscar®-Gewinner

12 YEARS A SLAVE räumt 3 Goldjungen ab

12 YEARS A SLAVE erhält den begehrtesten Filmpreis der Welt in gleich drei Kategorien:
12 YEAS A SLAVE als bester Film, Lupita Nyong’o als beste Nebendarstellerin, John Ridley für das beste adaptierte Drehbuch.

Die Fashionstreet-Berlin Kino-Rezension und exklusive Filmfotos zum Oscar®-Gewinner 12 YEARS A SLAVE finden sich unten.

Inhalt von Oscar®-Gewinner 12 YEARS A SLAVE

Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor) ist von Beruf Tischler, Geigenspiel ist seine Leidenschaft, seine Familie ist sein ganzer Stolz.
Und er ist schwarz. Im Amerika des 19. Jahrhunderts ein Grund, um seine Freiheit fürchten zu müssen. Eine Furcht, die Solomon nicht teilt, denn ihm ist seine Freiheit mit Brief und Siegel vergönnt.
Seine kleine und scheinbar sichere Welt droht zu zerbrechen als er eines Morgens aufwacht, in Ketten liegt und fortan nur noch wie eine Ware behandelt wird.

Über den Film

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte. Niedergeschrieben vom echten Solomon Northup überdauerten seine Memoiren die Zeit. Ganze 160 Jahre später nimmt sich Regisseur Steve McQueen (SHAME, HUNGER) des Themas an und schafft ein Gesamtkunstwerk, das von unsäglichem menschlichen Verhalten, unbändiger Willenskraft und ungebrochenem Glaube an das Gute im Menschen handelt.

McQueen verpflichtete die fünfach für einen Oscar nominierte Kostümbildnerin Patricia Norris (IN DER GLUT DES SÜDENS). Mit Liebe zum Detail schuf Adam Stockhausen (MOONRISE KINGDOM) eine Kulisse, die den Zuschauer in die thematisierten Jahre von 1841 bis 1853 zurückversetzt. Oscar-Preisträger Hans Zimmer (König der Löwen) verleiht dem Visuellen die musikalische Seele.

Besetzung

Solomon Northup Chiwetel Ejiofor
Edwin Epps Michael Fassbender
Patsey Lupita Nyong’o
Samuel Bass Brad Pitt
Theophilus Freeman Paul Giamatti
William Ford Benedict Cumberbatch
John Tibeats Paul Dano
Mary Epps Sarah Paulson
Harriet Shaw Alfre Woodard
Eliza Adepero Oduye

Rezension

Zwei Stunden dauert der Film. Zwei Stunden, in denen der Zuschauer den Atem anhält. Zwei Stunden, die einen für Solomon hoffen lassen. Zwei Stunden, in denen der Zuschauer sich dabei ertappt, wie er sich wünscht dem Handlanger John Tibeats (Paul Dano) eine ordentliche Tracht Prügel verpassen zu können oder dem Sklaventreiber Edwin Epps (Michael Fassbender) ins Gesicht brüllen zu dürfen oder eine schallende Ohrfeige möge zumindest seine verkorkste Südstaaten-Ehefrau Mary (Sarah Paulson) zur Vernunft kommen lassen. Aber was verleitet den Zuschauer zu solch gewaltsamen Gedanken? Das, was 1861 im Amerikanischen Bürgerkrieg mündete: Ignoranz, Eitelkeit und Dummheit. Nur gut, dass wir heute so viel weiter sind – sind wir doch, oder?

Kinostart: 16. Januar 2014

Autor Caspar Keller

5*: Bedeutendes Kino (sehenswert)
4*: Großes Kino (beste Unterhaltung)
3*: Gutes Kino (gute Unterhaltung)
2*: Kleines Kino (okay)
1*: Schlechtes Kino (besser ein Buch lesen)

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