Dienstag , 10 Dezember 2019
FASH 2018 - Preisträger des European Fashion Award

FASH 2018 – Preisträger des European Fashion Award

In dieses Jahr fand der European Fashion Award FASH 2018 mit einem neuen Konzept statt. Er reagiert auf die grundlegend veränderten Studienordnungen, eine neue Generation von Designern und den starken Wandel in der Modebranche. Die 20 Finalisten erlebten zwei Tage intensiven Austausch, Vernetzung und gegenseitiges Lernen. Krönender Abschluss war die Preisverleihung am 16. Juni 2018 in den RAW Studios. In drei Kategorien vor 150 Gästen erfolgte die Preisverleihung.

Die Preisträger FASH 2018

1. Preis Studierende: Annika Klaas, Hochschule Reutlingen

1. Preis Abschlussarbeiten: Maria Presser, AMD – Akademie Mode & Design, Berlin

Preis der Finalisten: Carine Kuntz & Alexander Gaertner, Weißensee Kunsthochschule Berlin.

Die 1. Preise sind jeweils mit 2.500 Euro und die der Finalisten mit 500 Euro dotiert sowie mit einem individuellen Coaching. Die Preise der Finalisten sind mit 500 Euro und einem individuellen Coaching dotiert. Am weltweit ausgeschriebenen FASH 2018 Award nahmen insgesamt 104 Studierende aus 16 Ländern teil.

International erfahrene FASH 2018 Jury

Eine Jury international erfahrener Experten hat anhand festgelegter Kriterien die Preisträger des European Fashion Award FASH 2018 ausgewählt. Zudem wählten die Finalisten untereinander einen Preisträger. Die Mitglieder der Jury: Katherina Deeken, Geschäftsführerin deeken HR, Juergen Gessler, Geschäftsführer Strenesse, Joachim Schirrmacher, Creative Consultant; Adrian Sommerauer, Senior Designer Dorothee Schumacher und Andrea Unterberger, Leitung des Designteams, Akris.

Eine neue Generation

Die Finalisten betrachten die Modebranche sehr kritisch. Dabei zweifeln sie nicht am Beruf an sich, aber zutiefst am heutigen System der Mode. Mit ersten Berufserfahrungen bei Adidas, Ann Demeulemeester, Dorothee Schumacher, Gerry Weber, Haider Ackermann, Hennes & Mauritz, Hussein Chalayan, Iris van Herpen, Jason Wu für Hugo Boss, Michael Sontag, s.Oliver, Stoll, Vladimir Karaleev oder Vetements ist diese Kritik alles andere als naiv. Aber sie haben den Eindruck, dass sie viel mehr leisten können, als von ihnen verlangt wird und wollen für ihre Ideale eines sozialen, nachhaltigen und ethischen Designs oder die Dekonstruktion männlicher Stereotype kämpfen. Rund die Hälfte der Finalisten plant sich selbständig zu machen. Trotz ihres Wissens um die geringen Chancen für junge Modelabels, lassen sie sich nicht davon einschüchtern.

FASH 2018 - Preisträger des European Fashion Award
(Fotocredit: Bernhard Ludewig / SDBI)

FASH 2018: Austausch und Vernetzung

Einen Schwerpunkt des zweitägigen Workshops bildete daher die Diskussion über das Modesystem: Welche Möglichkeiten haben Designer Einfluss zu nehmen in einem „völlig aus den Fugen geratenen Konsum- und Wertesystem“? Welche Chancen bieten digitale Techniken für Gestaltung und Produktion? Welche alternativen Berufe gibt es jenseits des Entwurfs für Modedesigner? Wo und wie haben die Worte Folgen? Es gab zudem Erfahrungsberichte vom Berufseinstieg, der Entstehung einer Kollektion bei Akris sowie dem Arbeiten im Designteam von Puma. Die enge Betreuung wurde ergänzt durch eine Portfolioberatung sowie Workshops zum Bewerbertraining, Make-up, Styling, Fashion- und Streetstyle-Fotografie. Einzelberatungen gaben weitere Denkanstöße für die persönliche Entwicklung und neue Motivation.

Autor: FSB/PR – Titelfoto und weitere Fotos: Sebastian Reuter/Getty Images for European Fashion Award FASH 2018

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