Freitag , 19 Juli 2019
SCHAU19 – UdK Berlin inszeniert Modenschau auf der Straße des 17. Juni

SCHAU19 – UdK Berlin Modenschau -save the date-

Am Samstag den 13. Juli 2019 um 20 Uhr präsentieren die Studierenden des Instituts für experimentelles Bekleidungs- und Textildesign der Universität der Künste (UdK) Berlin ihre Projektarbeiten und Abschlusskollektionen erstmalig auf der Straße des 17. Juni. Vor einem Publikum aus Pressevertretern, Industrieinsidern und Mode-Interessierten zeigen sie interdisziplinäre Positionen und performative Inszenierungen. Die SCHAU der UdK Berlin bildet mit dieser Ausgabe außerdem erstmalig den Abschluss des beliebten Rundgangs der größten künstlerischen Hochschule Deutschlands.

UdK Berlin inszeniert Modenschau auf der Straße des 17. Juni

Das Institut für Modedesign bietet seinen Studierenden viel Raum, um an Zukunftsvisionen zu arbeiten und die Beziehungen zwischen Körper und Technologie, Tradition und Experiment, zwischen Damals und Heute auszuloten. Mit der SCHAU19 draußen vor den Werkstätten und Ateliers, zelebrieren die Künstler diesen Entstehungsort indem sie ihre Arbeiten installativ und performativ inszenieren. Am selben Tag ab 11 Uhr sind die Räume des Instituts im Rahmen des UdK-Rundgangs geöffnet und bieten Besuchern im Vorfeld der Modeschau Einblicke in Prozesse, die den Arbeiten voran gestellt waren.

SCHAU19
13. Juli 2019 ¦ Einlass 19h ¦ Start 20h
Straße des 17. Juni 118
10623 Berlin

Programm:

STATUS OF LIBERTINE (3. Semester)

Gastprof. Carolin Lerch verabschiedet sich nach drei Jahren an der UdK Berlin mit diesem experimentellen Entwurfsprojekt. Mittels diverser Kreativitätstechniken erörterten die Studierenden persönliche Vorhaben und übersetzten diese in Collagen, Skulpturen und letztendlich in Outfits.

WHAT IF? (4. Semester)

In diesem Projekt stoßen Gastprof. Franziska Schreiber und Juniorprof. Berit Greinke die konzeptuelle Auseinandersetzung mit einer virtuellen Figur jenseits der gewohnten Menschlichkeit und ihrer körperlichen Form an. Dabei liegt der

Schwerpunkt auf der formalen Übersetzung der nicht-humanen Körperlichkeit, die in einer kollektiv inszenierten Performance ihre experimentelle Interpretation findet.

T.O.D. TEMPORARY OPTIONS OF DYING (5. Semester)

Das Projekt T.O.D. ist eine interdisziplinäre Kooperation zwischen Mode-, Produkt- Design und Design-Theorie, in der Prof. Axel Kufus, Prof. Wowo Kraus und Prof. Dr. Kathrin Busch verschiedene Perspektiven zum Tod als Ende des Lebens beleuch- ten. Die Bandbreite reicht von phänomenologischen Untersuchungen über die Entwicklung von Ritualen und Szenarien bis hin zu ganz praktischen Gestaltungen.

BACK TO THE FUTURE 411A (5. Semester)

Prof. Wowo Kraus und Prof. Valeska Schmidt Thomsen begeben sich auf eine archäologische Reise in die prä-digitalisierte Welt der Modezeitschrift. Auf der Suche nach hypothetischen Antworten auf konzeptuellen Fragen damaliger Fotostrecken entwickelten die Projektteilnehmer neben drei Outfits auch ein kon- zeptuelles Magazin, in dem sie sich mit der fragilen Zukunft von Printausgaben auseinandersetzen.

DISSECTION – REGENERATION (6. Semester)

Unter der Leitung des Gastprof. Deepti Barth wird ein klassisches Sakko auf dem Seziertisch sorgfältig in seine Einzelteile demontiert, um in den Entwürfen der Studierenden neugeboren zu werden. Wertigkeit, Beständigkeit, Qualität und der materielle Wert eines Kleidungsstückes als Gegenentwurf zu Fast-Fashion, bilden den ideologischen Kern dieses Entwurfprojektes.

WORD UP! (6. Semester)

In diesem interdisziplinären Entwurfsprojekt zwischen Modedesign und der Visuellen Kommunikation entstanden in Zweierteams Kollektionen, die sich mit den kommunikativen Potentialen von Bekleidung beschäftigten. Modedesign- Studierende analysierten Mode als semiotisches System und beschäftigten sich mit ihr aus postkolonialer Perspektive. Die Studierenden der Visuellen Kommunikation befassten sich mit Typografie als illustratives Element und der Transformation von Text zu Bild. Auf Grundlage der gemeinsam entwickelten Konzepte wurde eine gestalterische Methodik und Formensprache entwickelt, die visionäre Beiträge schaffen sollte.

Die stilistische und thematische Bandbreite der SCHAU19 zeugt von starken, einzigartigen Perspektiven und experimentelle Herangehensweisen. In den kom- menden Wochen werden Sie auf den Medienkanälen der UdK Berlin exklusive Veröffentlichungen und Neuigkeiten dazu finden.

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